Vom Binden und Lösen

 

Matthäus 16,19

19 Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf der Erde bindest, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf der Erde löst, das wird im Himmel gelöst sein.«

 

Bibelverweisstellen

 

 

Jesaja 22,22

22 Ich will ihm auch den Schlüssel des Hauses Davids auf seine Schulter legen, sodass, wenn er öffnet, niemand zuschließen kann, und wenn er zuschließt, niemand öffnen kann.

 

Offb 3,2

2 Werde wach und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor Gott.

 

Johannes 20,23

23 Welchen ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.

 

 Hierzu steht als / zur Erläuterung in der John Mac Arthur Studienbibel. 

Johannes 20,23

Dieser Vers gibt Christen nicht die Vollmacht, Sünden zu vergeben. Jesus sagte, dass der Gläubige aufgrund des Werkes Christi von der Sicherheit der Sündenvergebung durch den Vater sprechen kann, wenn ein Sünder Buße getan hat und dem Evangelium glaubt. Der Gläubige kann auch mit Bestimmtheit sagen, dass die Sünden derer nicht vergeben sind, die die Botschaft der Vergebung Gottes durch den Glauben an Christus nicht annehmen. 

 

Glaube an das Evangelium

Eva - Mutter aller Lebendigen (bibelkommentare.de)

Eva heute als Versammlung / Gemeinde der Lebendigen aus Christus kommend.

 

Zurück zum Thema der Sündenvergebung: 

Es bedeutet, kurz gefasst, dass Christen im Grunde bezeugen müssen, ob eine echte Bekehrung wirklich auch stattgefunden hat, ob dem Sünder Vergebung vom Himmel her zuteil geworden ist. 

 

Es geht ja auch darum, dass Menschen mitunter sich selbst betrügen: 

 

Sie reuen lediglich, dass ihre Sünden erkannt worden sind. 

Sie reuen nicht die Sünde vor Gott. 

 

Dann gehen sie in vielleicht in eine Kirche, aber

der nötige Schritt zur Umkehr ist es manchmal nicht. 

 

Wenn Sie mehr wissen möchten, rufen 

Sie in einer Bibel-treuen Gemeinde an 

und vereinbaren ein Gespräch mit dem Pastor. 

 

Deshalb ist es wichtig, dass die, welche sich bekehren, langfristig auch Zeugnis nach außen geben von ihrem Glauben und dass sie auch einmal eine bibeltreue Gemeinde aufsuchen, das Zeugnis öffentlich kund zu tun. 

 

Ich empfehle es unbedingt. Es ist große Freude im Himmel, es ist große Freude für jede Gemeinde, es ist Freude dem Bekehrten, es gibt im Grunde nichts, was dagegen spricht, in einer bibeltreuen Gemeinde Zeugnis zu geben von dem Glauben und der Umkehr. 

 

Solches hat auch mit Demut zu tun, denn vor Gott ist kein Ansehen der Person. Titel und Diplome, Herkunft, Grad, Doktorand oder Freiherr, Person öffentlichen Lebens, Ruhm, Ehre, Erreichtes, das alles ist im biblischen Sinne, was den Glauben anbetrifft, wertlos. 

 

Vor dem Herrn ist niemand "gleicher",

sondern lediglich (s) ein Knecht.  

 

Der Glaube an solche "Werte", weltliche Dinge ist doch nur anerzogen oder Eitelkeit und Ansehen der Welt. Es zeugt von den eigenen Herzenswünschen. 

 

Christen sollen ihre Geschwister höher achten. 

Den Pastoren / Gemeindeleitern doppelte Ehre geben. 

 

Jeder Gemeindeleiter trägt große Verantwortung. 

 

Vor den Herrn darf jeder treten und einfach nichts und niemand sein. 

Das ist doch Freiheit und ganz wunderbar. 

 

Die Befreiung aus der Knechtschaft des Weltlichen durch den Glauben. 

 

Tipp / Empfehlung

Wer noch viel Stolz hat, der möge einmal einen Besen in die Hand nehmen. 

Oder das WC reinigen. 

Oder Müll von der Straße aufheben. 

 

Ob der Christ dann in einer / der Gemeinde bleibt, ist umständehalber, aber das Zeugnis sollte in jedem Fall eines Tages gegeben werden und die Gemeinde kann dann bestätigen, dass die Vergebung der Sünden vom Himmel her erfolgt ist. 

 

Christen erkennen solches umgehend, wenn jemand umkehrt / umgekehrt ist

oder den Willen hat, es richtig tun zu wollen. 

 

Es hat nicht gleichermaßen in dem Kontext der Umkehr damit zu tun, dass Menschen in Kirchen dann Sünden vergeben dürfen oder sollen, sondern es geht um die Bestätigung des Glaubens und der Umkehr. 

 

Wer umkehrt, sich bekehrt, so ist meine Empfehlung, der möge in einer bibeltreuen Gemeinde vor dem Gottesdienst anrufen und dort mitteilen, dass er nach dem Gottesdienst zum Ende der Woche dort Zeugnis geben möchte, von seiner Umkehr.

So können sich die Gemeinden, so kann sich die Gemeinde darauf einstellen. Auch eine Tagesfahrt kann in Kauf genommen werden, in Deutschland /Österreich / Schweiz ist jeder Ort an einem / innerhalb eines Tag (es) ohne Weiteres erreichbar. 

 

Denken Sie auch an 

 

Vom Bekennen

Matthäus 10, 32-33

 

Das Gleichnis vom Sämann 

Matthäus 13, 3-8

 

Das Gleichnis vom Fischnetz

Matthäus 13, 47-50