Die Vorerziehung auf den Glauben hin

Menschen werden innerhalb der Offenbarungszeit auf den Glauben hin vor-erzogen. Das bedeutet, in ihrem Leben sind Dinge, die sie dazu zwingen, nach Antworten zu suchen. Nun aber erkennen sie irgendwann, es gibt die Lösungen nur durch den Schöpfer. 

 

Der Mensch glaubt gemeinhin an Gott. Er weiß dann aber noch nicht, dass Christus und der Glaube an ihn, die Wahrheit ist. 

 

Der Mensch, er handelt vielleicht schon vorher unbewusst nach ein paar der 10 Gebote, angenommen das 9. und 10. Gebot. Diese Gebote variieren je nach Übersetzung und Einteilung. Hier ist insbesondere das Gebot maßgeblich: 

 

2. Mose 20

17 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.

 

Nun handelt der Mensch vielleicht unbewusst nach diesem Gebot und anderen, er hat aber auf der anderen Seite den Glauben noch nicht gefunden an Christus, der Mensch ist noch unbekehrt. 

 

Die Folge ist, dass er weiterhin ohne wirklichen Schutz ist, was die Außenwelt angeht. Der Herr schützt da trotzdem auf vielerlei Weise, was oft nicht erkannt wird, aber den Schutz insgesamt vor den Verführungen der Welt hat er noch nicht. 

 

Die Welt ist zu vielfältig und schnell-lebig geworden, als das man alles mit einer Betriebsanleitung für das Leben versehen könnte. Nach solchem sucht der Mensch ja. 

 

Diese Betriebsanleitung für das Leben ist im Grunde die Bibel. Allein durch den Glauben kann der Mensch auch im Alltag bestehen. Eine Ausarbeitung dahingehend würde viel Zeit in Anspruch nehmen und immer nur Teillösungen anbieten können. 

 

Deshalb ist es für jeden, der nach Gott sucht, der Rat, unbedingt Jesus anzurufen und sich ihm zu zu wenden. Der Mensch wird dann durch ihn, Christus sehend gemacht, dass er sich bekehren, lernen und gelehrt werden kann. 

 

Der Vater wird den Menschen durch seinen Sohn Christus zu sich ziehen. 

 

Wer weitere Fragen hat, sollte sich in bibeltreue Gemeinden begeben und dort um Rat und Hilfe bitten, um Bestätigung dessen, was ich hier schreibe. Nur Christen können bezeugen, dass das, was ich schreibe, wahr ist. 

 

Wir fassen zusammen: 

Der Mensch, er will Gutes tun. 

Er handelt nach ein paar der 10 Gebote. 

Er ist aber noch unbekehrt. 

Er hat noch keinen wirklichen Schutz vor all den Verführungen aus der Welt kommend. 

Er sucht, er glaubt ein wenig, ihm fehlt aber noch die rechte "Erleuchtung". 

 

Deshalb sollte der Sucher die Kontinuität innerhalb einer bibeltreuen Gemeinde suchen und auch regelmäßig mit dieser Gemeinde in Kontakt sein und bleiben. Die Gemeinde selbst aber auch prüfen und auf Fehler hinweisen / Fragen stellen, wie es die Bibel sagt. 

 

Keine Gemeinde ist ohne Fehler. Kein Christ ist ohne Fehler. Aber es ist keine Antwort, dann zu sagen, dass es Gemeinde nicht braucht. 

 

Wenn man in dieser Welt viel Erfahrung und starken Willen und viel Glauben und Vertrauen und der Mensch "festen Grund" hat, so mag das eine andere Wahl sein, ohne Gemeinde leben zu können / zu wollen, es gibt ja auch genügend sogenannte Einzelgänger. Das bedeutet aber nicht, dass der Einzelne die Gemeinden nicht als Familie betrachtet. 

 

Wenn nun ein Sucher sich bekehrt und Christus Gläubiger wird, so muss er die Gemeinden und deren Gläubige als Familie und Geschwister annehmen und auch so über diese denken, beten und danach Handeln. 

 

Sich als Erwachsene auch geben, das bedeutet, Essen, Trinken und Schlafen kann der Mensch auch, somit hat er auch genug Zeit, im Glauben zu wachsen und gewisse Dinge weiß er richtig zu tun und gewisse Dinge sind auch eigenverantwortlich zu unterlassen / zu erneuern / zu berichtigen. 

 

Solche Texte können immer nur eine grobe Übersicht als Lösung anbieten.