Aktuelles 14.06.2017

Als ich am Morgen die Texte geschrieben hatte, da wusste ich noch nicht von dem Hochhausbrand in London. So etwas gab es ja auch kürzlich in Dubai

 

Gestern kam ich an dem Ort vorbei, wo das Stadtarchiv in Köln eingestürzt war. Es ist und wird noch weiter eine Baustelle bleiben, für weitere fünf Jahre wird  man nach den Ursachen suchen. Das steht dort angeschlagen. 

 

Bei dem Einsturz verlor die eine ältere Dame ihre Wohnung, die dann später Selbstmord beging (link: Kölner Rundschau). Ich kannte diese Frau, hatte zuvor mir ihr gesprochen, da ich zu Arbeiten hatte in ihrer Wohnung, das war ein oder zwei Jahre zuvor.

 

Sie war eine sehr lebendige, liebevolle Seele. Sie hatte sehr viel Herz und aber auch viel erlebt. Sie war müde und sagte in etwa, ein-zwei Jahre, bevor das eben geschah "wenn mir etwas geschieht", dann bin ich zufrieden gewesen mit dem Leben, sie war müde aber hatte Frieden. 

 

Später dann erfuhr ich, dass es ihr Haus gewesen war und suchte, ob ich sie finden würde. Freundinnen hatten ihr eine Wohnung angeboten. Die Dame hatte aber gesagt, sie würde, wenn etwas geschehen würde in ihrem Leben, sie würde sich Tabletten schicken lassen von Verwandten, dass sie es selbst beenden würde. 

 

Ich war damals noch islamisch verheiratet und wusste nicht, wo genau Gott ist aber ich wusste aus dem Leben, dass er halt die Natur gemacht hatte, an den Islam glaubte ich nicht, aber mir war es unbedeutend, welche Religion einer haben würde. 

 

Die Ursachen für den Einsturz des Stadtarchivs kann man weltlich betrachtet so suchen, wie es getan wird, oder man kann sagen, es ist eine Strafe für das kollektive Verhalten aus dem CSD und dem Karneval und was allgemein in Köln so los ist, also biblisch betrachtet, alttestamentlich oder auch gemäß Offenbarung, wie halt auch eben die Vorgänge an Sylvester. 

 

Da kannte ich im entfernten Verwandtenkreis einen Mann, in Frankreich, seine Familie war "sehr" atheistisch geprägt, also aktiv Gott ablehnend und eher wissenschaftlich, er war Professor für Mathematik an der Universität in Paris gewesen und er lehnte Gott ab. Er sagte damals "ich will mit Gott nichts zu tun haben" - Je ne veux rien avoir à faire avec dieu. 

 

Ich war damals wie gesagt islamisch verheiratet und ich wusste das nicht einzuordnen. Er hatte MS aus der Familie, so sagte er generationen übergreifend hätte es das in seiner Familie gegeben, ich wusste da nicht zu helfen, man konnte ihm nicht helfen. Zuletzt konnte er nur mehr einen Finger bewegen. 

 

Ich denke, dass er eine falsche Gottesvorstellung hatte und er Gott gar nicht meinte, sondern dass er den falschen Gott meinte. Ich glaube das zutiefst, weil er es gar nicht wissen konnte, wer Gott ist und von der Bibel hatten wir nie gesprochen, sie war nie ein Thema gewesen. Er starb dann eine Zeit später. 

 

Das Fazit aus diesen Geschichten ist, wenn man es biblisch einordnet: 

 

Ausschweifung und Gottlosigkeit ziehen Gottes Zorn nach sich

Die Ablehnung von Gott sollte man nicht in Worte kleiden, sondern eher zurück haltend. 

 

Prediger von der Ferne würden da mit dem Finger darauf zeigen, aber wir haben hier mit Menschen zu tun, die ich direkt gekannt habe und deshalb würde ich davon Abstand nehmen, über andere zu urteilen, von wegen "das ist das Gericht" oder solche Dinge. 

 

Es steht uns nicht an und es ist nicht an mir über Vorgänge der Welt zu urteilen. Ich kann lediglich ein paar Geschichten aus dem Alltag wiedergeben. Die mit dem Stadtarchiv wollte ich nicht "hochholen", aber wenn es dient, dass Menschen biblische Zusammenhänge über die Aktualität besser verstehen können, dann will ich das tun.