Hemmnisse im Gebet

Nachfolgend findest du eine Übersicht, über das Beten

 

Bibelgrundkurs - Missionswerk Bruderhand (kostenlos zum Laden). 

 

Seite 55 - Das Beten 

Seite 61 - Hindernisse im Gebet 

 

Unglaube

Ungehorsam

Unbereinigte Sünde

Konflikte mit dem Nächsten

Selbstsüchtige Motive

 

Der Bibelkurs selbst kann ein Segenshemmer sein / werden, weil davon nichts in der Bibel geschrieben steht, dass es einen solchen Kurs haben muss. Der Kurs scheint sehr fromm, aber lassen wir uns da nicht täuschen. Wenn man ihn einem Gläubigen zur Pflicht macht, ist er ein Segenshemmnis. Nicht für den Gläubigen selbst, weil er es nicht wissen kann, aber für die Gemeinde. Das sehen Gemeinden bestimmt anders, aber das, was ich sage ist wahr und richtig. Angenommen, der Mensch bekehrt sich und dann legt man ihm eine solche Last des Bibelkurses auf und erst dann wird er getauft. 

 

So nicht. In der Zwischenzeit ist alle Freude abhanden gekommen. Der Bekehrte soll sich freuen dürfen. Und diese Freude, wenn sie ein Jahr dauert, dann dauert sie eben ein Jahr und "man macht sich einfach keinen Kopf", außer das NT selbst zu Lesen. So gehen dann Freude mit Glauben einher und weniger von den "unvermeidlich üblichen Enttäuschungen". 

 

Bekehrung und Taufe sollen gemeinhin in einem vernünftigem zeitlichen Zusammenhang stehen. Wenn es anders gelehrt wird, dann ist es eine Sekte "der Gläubige müsste sich das Himmelreich noch einmal zusätzlich erarbeiten". 

 

Wenn nicht getauft werden kann, weil ein problematisches, familiäres Umfeld vorliegt, so ist auch das kein Problem, eine Taufe kann im Glaubensleben später irgendwann vielleicht noch vorgenommen werden. Sonst wird ja die Taufe zur Last und nicht zur Freude. 

 

Siehe den Text hier, bibelstudium.de Zitat: 

Denn wer den Sohn Gottes nicht hat, hat auch das Leben nicht (Vers 12). Um aber in den Besitz des Heiligen Geistes zu kommen, bedarf es mehr. Wie die angegebene Stelle aus Ephe-ser l zeigt, ist es dazu nötig, auch dem „Wort der Wahrheit", dem „Evangelium eures Heils", zu vertrauen (Vers 13). Das will sagen: Nur jemand, der sich im Glauben dem vollen Evangelium Gottes ohne Wenn und Aber unterwirft und aufhört, noch selbst etwas zu seiner Errettung beitragen zu wollen, wird mit dem Heiligen Geist versiegelt. Solch eine Person bezeichnet das Wort Gottes als „errettet". 

 

Den Bibelkurs solltest Du dir also nicht insgesamt durchlesen, weil er für dich sonst zu einer Last wird, etwas, was Du nicht leisten kannst, wenn das Neue Testament noch nicht insgesamt gelesen wurde. Die Kraft, gewisse Dinge zu leisten, hat der Gläubige erst dann, wenn er die Bibel liest. Die Kraft kommt vom Lesen selbst. Als eine Übersicht kann der Kurs dienlich sein, aus Neugierde gelesen wird er zur Last und der Bekehrte fühlt sich überfordert. 

 

Es gibt weitere Gebetshemmnisse und dies habe ich bereits beschrieben in der Rubrik Segenshemmer. Es ist demnach wichtig, irgendwann eine Hausreinigung vorzunehmen. Das bedeutet, der Gläubige prüft seinen Alltag. Das hat mit Filmen zu tun, die Gewalt verherrlichen, Spielkonsolen, übertriebenes weltliches Engagement an Stelle Jesus zu verkündigen / zu verherrlichen, da kann sich man die Wege selbst sehr eng machen. Das wollen wir hier nicht tun, sondern wir wachsen im und Leben aus Glauben, Versagen ist erlaubt, und Versagen gibt es immer. Aber es gibt auf der anderen Seite auch keinen Grund und keine Veranlassung sein Herz an Dinge zu hängen, von denen der Herr uns frei machen möchte / wird / muss. 

 

Wir vertrauen auf Gottes Gnade, dass er uns diesen Glauben zur Gerechtigkeit anrechnet und wir haben keine solchen "weltlichen Motive". Glaube zur Gerechtigkeit ist sehr wichtig im Glauben. Darum geht es später dann im Römerbrief. 

 

Der nachfolgende Auszug auf dem Korinther Brief lies einfach nur interessehalber, du liest den Brief später ja noch selbst und dann hast Du auch das Herz, dass dir Dinge nicht mehr zur Last fallen. 

 

 

Also, keine Lasten: 

 

Jesus will nicht ,dass Gläubige weglaufen. 

Es gibt keine solchen Lasten. 

 

 

Matthäus 11,28-30

Vom leichten Joch Jesu

28 Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. 

29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig;so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. 

 

30 Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.

 

 

 

1. Korinther 

Christsein ist nicht abhängig von den Lebensumständen

17 Grundsätzlich gilt: Akzeptiert die Lebensverhältnisse, die der Herr euch zugewiesen hat und in denen ihr wart, als Gott euch zum Glauben rief. So ordne ich es in allen Gemeinden an. 
18 War jemand beschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll er nicht versuchen, die Beschneidung rückgängig zu machen2. War jemand unbeschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll er sich nicht beschneiden lassen. 
19 Ob einer beschnitten ist oder ob er unbeschnitten ist, macht keinerlei Unterschied. Worauf es ankommt, ist, Gottes Gebote zu halten. 
20 Jeder soll die Lebensumstände akzeptieren, in denen er sich befand, als er zum Glauben gerufen wurde.  
21 Warst du ein Sklave, als Gott dich rief? Lass dich davon nicht niederdrücken! Wenn sich dir allerdings eine Gelegenheit bietet, die Freiheit zu erlangen, dann mach dankbar davon Gebrauch.  
22 Ob du frei bist oder nicht, spielt letztlich keine Rolle. Denn wenn du ein Sklave warst, als du in die Gemeinschaft mit dem Herrn gerufen wurdest, bist du jetzt durch den Herrn ein freier Mensch. Und wenn du frei warst, als Gott dich rief, bist du jetzt ein Sklave – ein Sklave von Christus.  
23 Denkt an den Preis, den Christus gezahlt hat, um euch als sein Eigentum zu erwerben! Macht euch daher nicht selbst zu Sklaven von Menschen!

 

24 Noch einmal, Geschwister: Jeder soll die Lebensverhältnisse akzeptieren, in denen er sich befand, als er zum Glauben gerufen wurde, und soll seinen Platz so ausfüllen, wie es Gott gefällt.