Wachstum: Eigene Anstrengung oder Frucht des Geistes

Es ist besser, zu warten, dass der Geist des Herrn Werke durch und mit uns tut, wie dass wir fünf Jahre lang aus eigener Anstrengung etwas tun und es gar nichts bringt. 

 

Das bedeutet: Man solle sich selbst nicht belasten. Ich lege nicht Lasten auf, weil ich auch nicht möchte, dass mir Lasten auferlegt werden. Wachstum soll ja auch durch den Glauben kommen, nicht als ein Werk aus eigener Anstrengung. 

 

Und das bedeutet, wenn wir das im Alltag prüfen: Wir können den ganzen Tag viel tun. Dieses und Jenes und am Abend erwarten wir: "Herr, habe ich das nicht toll gemacht?" 

 

Wie lange soll ein Mensch das durchhalten? Er wird nach einer Zeit vom Glauben weglaufen und nicht mehr wollen. Er wird erschöpft und überfordert sein. Das ist vielen geschehen. Und wird vielen geschehen, wenn wir es nicht ansprechen. 

 

Die Aufgabe für die Woche ist, sich zu freuen und hier und da noch einmal das Matthäus Evangelium zu lesen und das Beten vielleicht: Matthäus 6, 5-14

 

Gebetsanliegen: Israel, Kenia, Indien, Deutschland. 

 

Das Matthäus Evangelium ist die Basis. Hier setzen wir an. Wenn wir das Matthäus Evangelium gut kennen, so können wir auch viel leichter die drei anderen Evangelien und die Briefe verstehen. 

 

Deshalb machen wir hier erst einmal das Matthäus Evangelium zum Zentrum und Ausgangspunkt des Lernens.

 

Zum Weiteren wollen wir das Beten hier zum Zentrum machen, (als Versorger) für die im Dienst stehen da draußen in Namen des Herrn. 

 

So möchte ein Jeder vielleicht besonders auf das Gebet achten, beim Lesen des Neuen Testament. Gebet und Gemeinde untereinander. 

 

 

 

 

Das Licht der Welt

Christian Briem 

 

Nicht wir erleuchten, sondern Christus 

Nicht unsere guten Werke sollen wir vor den Menschen leuchten lassen, sondern unser Licht. Das erste würde den Nachdruck auf die falsche Seite verschieben und wurde nur zur Verherrlichung des Menschen führen. Wir müssen nicht suchen, gute Werke hervorzubringen, sondern dem Zeugnis für unseren Herrn sollen wir die größte Bedeutung beimessen.

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Was meint nun der Herr mit „guten Werken"? Denkt Er dabei an das, was die Menschen der Welt darunter verstehen, Werke der Nächstenliebe zum Beispiel? Wenn das so wäre, würde Er die Seinen auf einen Boden mit den Ungläubigen stellen und das, was „gut" ist, von deren Beurteilung abhängig machen. Wenn sie Wohltätigkeit üben - und dazu sind edle und religiöse Menschen bereit und in der Lage -, dann deshalb, weil sie es für „gut" halten. 

 

http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.207