Frage: "Wie kann ich im Glauben wachsen" und die Angst loswerden und Sorge

Man liest das Evangelium und setzt es so um, wie es aus dem Kontext des Alltags möglich ist. Das Matthäus Evangelium werde ich nun mehrfach lesen, bevor ich weitergehe, damit ich es wirklich "aufnehme". 

 

Die Konsequenz ist, logische Folge, ist die Frucht. Die Frucht macht, dass man im Alltag genährt ist, das bedeutet, man braucht das Weltliche nicht mehr so, es wird weniger gesündigt. 

 

Der Christ kann nur darin wachsen, wenn er es auch tut. 

 

Es bedeutet, wenn ich keine Lösung habe in einem Moment, vertraue ich auf ihn, Jesus. Das vergisst man oft, aber es ist so richtig. 

 

Einfach weniger menschliche Anstrengung wie "Glauben haben". 

 

Die Frage um Angst. Die Angst kommt daher, dass der Christ sich Predigten anhört von der Endzeit und dergleichen und selbst nicht liest. 

 

Ich habe das ausprobiert: Ich las einen Text zur Offenbarung und ich hatte "keinen Bock" mehr, beinahe Depressionen bekam ich da heraus. 

 

Dann las ich das Evangelium selbst und es war wieder gut. 

 

Dass wir hier und da Sorge und Ungeduld haben ist normal. Das ändert sich kaum, denn wir müssen ja über die Dinge nachdenken. Das ist "die halbe Wahrheit". 

 

Die Wahrheit ist, wenn wir das Evangelium lesen, immer wieder, dann haben wir diese Sorgen nicht. Da wir aber keine Roboter und Maschinen sind, schwankt solches. 

 

Wir sind zwar Kinder Gottes mit Bekehrung, aber wir bleiben Menschen mit Fehlern. Und Jesus weiß all das. Er selbst wurde Mensch. Er war nicht "der Thronende", der selsbst nur aus Theorien lebte. Er hat alles selbst erlebt, wie es ist. 

 

Der Vater im Himmel hat selbst erlebt, wie es ist, wenn sein Sohn keine Gemeinschaft mehr mit ihm haben kann, weil dieser alle Sünde der Welt tragen musste. 

 

Wenn wir lernen, (auch) so zu denken, können wir besser verstehen lernen.