Wie kann ich zum Glauben kommen

Vorab, ich selbst glaube nicht, dass der Mensch von sich aus grundsätzlich böse ist, sondern daran, dass er auch Gutes tun möchte, er weiß aber oft nicht wie und vor allem wem. Das aber ist auch stets abhängig von Erwartung, Erfahrung, Lebensumstand, Wohlstand, vermitteltes Wissen und Weisheit. 


Prüfen wir das. Angenommen, es wird über die Schadstoffe in der Luft geklagt. Wir wissen auf anderer Seite, dass ungefähr 90 Prozent der Autofahrten über eine Strecke von weniger als 5 km getätigt werden. 


Auch wissen wir, selbst am Sonntag sind die Strassen oft verstopft. 


Abgesehen davon ist ein Spaziergang die gesündeste körperliche Aktivität die es gibt, neben Gartenarbeit. 


Früher, da gab es autofreie Sonntage. Das Auto kann man auch ohne Zwang stehen lassen. Oder von mir aus, hin und wieder Fasten, wer kein Auto hat. 


Der Mensch beginnt, an sich selbst zu arbeiten, abgesehen davon würden die Gesundheitskosten um ein Erhebliches gesenkt werden können und der Mensch sagt ja schließlich stets auch, wenn es darauf ankommt "Hauptsache gesund."


Der Einzelne läßt also das Auto stehen, über vier Sonntage hinweg, angenommen es ist so. Auch schaltet er das Smartphone an einem Tag wie angenommen dem Sonntag ab, wenn es möglich ist. 


Die gesparten Autokosten o.ä., vielleicht 20 Euro im Monat überweist er den Gideons, link zum Artikel Bildung und Perspektiven. 


Angenommen ein NT kostet in der Herstellung von guter Qualität bis 1 Euro, Frachtkosten, Verteilkosten, Verwaltung, Organisation usw. kostet ein NT dann 1,50 Euro. 


Somit könnten dann 13 NTs ihren Weg finden, nur für einen Monat und nur durch einen einzelnen Menschen. 13 NTs haben ein Potenzial von 13 Familien oder auch 13 Gemeinden. So kann im Grunde ein ganzes Land verändert werden, wenn auf Basis dessen nachher wirklich Gemeinden gegründet würden aber eine Gemeinde des Herrn ist bereits ab zwei Gläubigen. 


Und das alles ohne größere Anstrengung, ohne Posaunen und Trompeten. Und dadurch, dass der Mensch versucht, Gutes anderen zu tun, wird er selbst vielleicht zum Glauben finden. 


Kommen wir zu etwas Grundsätzlichem. 

Mir wurde gesagt, ich solle am Sonntag in einen Gottesdienst kommen und an einem Freitag in einen Hauskreis. Wenn das nun die vergangenen Jahrzehnte so viel gebracht hat, so viel Segen hatte, warum gibt es dann in dem Land so wenige Gläubige. 


Also sagte ich: Nein, das werde ich nicht tun. Die übliche Diskussion hinterher aber ich habe mich durch ein klares Nein befreit, die Befreiung von solch einem religiösen Gewand viele Jahre Zeit "erspart", die ich anderweitig nutzen kann.