Religion, Humanismus, Errettung durch den Glauben an das Evangelium und Werke und Glauben

Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, die Gerechtigkeit aus dem Glauben. 

 

Wir sprachen von "wie kann ich noch zum Glauben finden". und "Christen verkündigen das Leben". 

 

Nun hatte ich den Vorschlag gemacht, "20 Euro für die Gideons" im Monat. Durch einerseits Auto stehen lassen oder Fasten, seien es andere Maßnahmen, das ist lediglich beispielhaft gedacht. 

 

Nun können wir aber durch solche Werke nicht als vor Gott gerecht erscheinen. Das, was ich vorgeschlagen habe, wenn es nicht aus dem Glauben kommt, so ist es Religion und sogar Sünde. 

 

Der Mensch versucht dann, sich das Himmelreich zu erarbeiten / zu erkaufen, dadurch, dass er einem anderen Gutes tut. Das ist im Grunde auch Humanismus, dass der Mensch sich im Grunde durch gute Werke selbst erlösen möchte. 

 

Er würde dann später vor Gottes Thron im Gericht sagen "aber ich habe doch gespendet und Gutes getan". Das jedoch gilt nicht vor Gott. Wenn dem so wäre, dann hätte Christus nicht kommen müssen. 

 

Der Mensch würde so ein neues Gesetz aufrichten, das zwar nicht alt-testamentlich ist, wie das Gesetz des Mose und die 10 Gebote und alle weiteren Gesetze, sondern er würde so eine NEUE Religion erfinden. 

 

Das wird heute auch vielfach getan, man versucht durch das Einhalten von Geboten und alten oder neuen Gesetzen sich das Himmelreich zu erarbeiten, zu erkaufen. Das tun sehr viele Menschen. 

 

So nun aber ist das kein Weg, der zu Gott führt. Es mag für sich selbst einen gewissen Segen im Leben haben "vom Säen und Ernten" aber vor Gott in Christus ist es wertlos, solange es nicht aus Glauben geschieht. 

 

Das bedeutet, der Mensch kann vielleicht interessehalber über das Spenden Gutes tun, aber vor Gott ist das vollkommen wertlos. Warum? 

 

Der Unbekehrte kann sich selbst nicht retten. 

 

Der Gläubige auf anderer Seite versucht so, etwas noch hinzu zu fügen, aus eigener Anstrengung. Das wird dann ein Mischmasch von Glauben und Religion. Irgendwie versteht das am Ende keiner mehr. Und das ist auch überall im Land zu beobachten, Sonntags-Gottesdienste, Dienste in Gemeinden usw. 

 

WENN DIESE DIENSTE NICHT AUS DEM GLAUBEN GETAN WERDEN, so sind sie sogar Sünde. Wenn also der Gläubige aus Zwang oder aus Gründen von Sozialem Ersatz eine Gemeinde aufsucht, so mag er das tun, aber es ist auf einer Seite Sünde, wenn er langfristig nicht das Ziel hat, sich zu bekehren, auf der anderen Seite ist es Sünde für den, welche das (Dienste etc.) nicht aus dem Glauben tut. 

 

 

Dazu können wir aus dem Römerbrief viele Textstellen zitieren. Der Römerbrief handelt hauptsächlich von der Gerechtigkeit aus Glauben und die Glaubensgerechtigkeit, die dann zu Werken führen mag, aber grundsätzlich ist es erst einmal allein der Glaube, welcher macht, dass ein Mensch sich bekehrt und nicht, dass er 20 Euro spendet. 

 

Er kann das tun, aber wie gesagt, vor Gott ist es für den Gläubigen eine reine Schuldigkeit und nichts darüber hinaus - damit sich niemand seiner Werke rühmen kann und auf der anderen Seite ist es für den Nicht Gläubigen ein Beitrag zur Gemeinde, zur Welt, aber vor Gott gilt das nicht. 

 

Man würde ja dann vielleicht sogar dadurch ausdrücken wollen, der Herr könne Menschen in Afrika nicht selbst "erwecken". Da kann der Christ erst einmal im Gebet ein Vielfaches mehr bewirken, wie durch 20 Euro. 

 

Wir erkennen also an Hand dieser Wahrheit, dass das Geld im Grunde vor Gott als gar nichts gilt, wenn wir es vergleichen, mit dem, was ein Gebet bewirken kann, deshalb muss man bekehrt und wiedergeboren sein um den Vater im Geist und in der Wahrheit anrufen zu können. 

 

Dass die Welt im Grunde anders denkt, ist nicht meine Ursache und es ist auch nicht bedeutend, wie die Welt denkt, sondern es ist bedeutend, was der Herr uns durch die Bibel und Christus offenbart. Darum geht es.  

 

Es mag also sein, der Gläubige hat 20 Jahre Dienst in einer Gemeinde geleistet, er tut das aber aus einem Druck / Zwang von der Gemeinde kommend oder aus Unwissenheit von sich selbst aus und will das eigentlich gar nicht oder er geht nur einer Routine nach. 

 

Wenn diese Dienste nicht aus Glauben getan werden, dann sind sie sogar Sünde. Der Großteil der Gläubigen wird dem widersprechen, was ich schreibe, aber was ich schreibe ist wahr und es steht im Römerbrief geschrieben. 

 

Und genau eben deswegen haben Gemeinden so wenig Segen. Wenig Zurüstung, wenig Segen. Die Ursachen also setzen Gemeinden selbst und NICHT DIE AUSSENWELT. 

 

Dann aber wird gesagt "es bekehrt sich kaum einer mehr", "die Endzeit" und sogar darüber könnte ich viel schreiben, denn was Christen glauben, geschieht auch. Dann isolieren Gemeinden sich ab WEIL SIE FALSCH GLAUBEN UND FALSCH PREDIGEN. 

 

Die Welt draußen ist ohne Christen und dass sie es richtig tun, verloren, es sei denn der Herr tut etwas, das zu korrigieren oder Christen bitten einfach erneut darum, dass ihnen darüber die Augen geöffnet werden. Dazu muss man sein gesamtes Glaubensleben in Frage stellen und bitten, ob das, was die vergangenen Jahrzehnte so getan wurde, ob es wirklich richtig war. 

 

Dienste und aus religiösem Aspekt: Es ist eine falsche Denkweise. Der Gläubige sagt innerlich, wenn er nämlich aus einer Pflicht und nicht aus einer Schuldigkeit Dienste leistet, er sagt zu Gott, dass dieser ihm im Gegenzug etwas schuldig sei. 

 

Nehmen wir: 

 

Wie zum Beispiel diese Seite. Ich führe diese Seite so betrachtet:

 

  • vor Gott aus reiner Schuldigkeit
  • vor den Menschen als einer, der mit hilft, dass Menschen zum Glauben finden können
  • vor mir selbst aus Freude und dass ich das tun will, weil es mir Spass macht / gefällt
  • vor mir selbst, weil ich mir das auch selbst schuldig bin, zu helfen

 

Hier ist nicht ein Wort aus religiösem Motiv zu finden. Sollte dem so sein, würde ich es umgehend ändern / löschen / neu machen. 

 

Diese Seite ist ein Werk aus Glauben. 

 

So nun habe ich den Vorschlag gemacht "20 Euro für die Gideons" dass Menschen über Gott nachdenken können und an sich selbst beginnen zu arbeiten, sich für das Wort der Wahrheit interessieren beginnen, weil sie im Grunde indirekt anderen Menschen in anderen Ländern durch die 20 Euro helfen, das NT kann vermehrt verteilt werden. 

 

Vor dem Herrn aber ist das im Grunde lediglich die Aussage "Herr, ich weiß nicht wie, aber ich interessiere mich für den Glauben und ich bitte dich, dass Du mir hilfst, dass ich weiter kommen kann im Glauben". So in etwa sind die Gedankengänge. 

 

Dann wird der Herr diesen inneren Ruf erhören. Er wird dann, wenn der Sucher weiter hier auf der Seite liest oder aber (eher) auch / sowie das Neue Testament, er wird dem Sucher die Tür öffnen, die Erkenntnis der Sünde offenbaren und der Mensch wird sich bekehren. 

 

Das bedeutet, der Vater im Himmel zieht einen Menschen zu sich, durch seinen Sohn Christus. Das ist ein Wollen von uns aus und ein Geben vom Himmel her. 

 

Römer 9,16

16 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. 

 

Wenn die Tage einmal mehr Zeit ist, werde ich das ausführlicher oder noch eindeutiger an Hand der Bibel erklären, damit es wirklich ganz klar wird. Es mag dem einen oder anderen viele Jahre Zeit sparen können, dass er nicht Dienste tut, aber eigentlich gar nicht glaubt oder weiß nicht wie. 

 

Die Unterscheidung ist: 

 

Eigene Anstrengung

Frucht des Geistes, Gottes Erbarmen

 

Glaube, der zur Gerechtigkeit gerechnet wird: 

Römer 9

Die Suche nach Gerechtigkeit

30 Was wollen wir hierzu sagen? Die Heiden, die nicht der Gerechtigkeit nachjagten, haben Gerechtigkeit erlangt, nämlich die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt. 
31 Israel aber, das dem Gesetz der Gerechtigkeit nachjagte, hat das Gesetz nicht erreicht. 
32 Warum das? Weil es die Gerechtigkeit nicht aus Glauben suchte, sondern als komme sie aus Werken. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes, 33 wie geschrieben steht (Jesaja 8,14; 28,16): »Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.«