Innen und Außen

Nehmen wir das an Hand eines Unternehmers.

 

Überspitzt formuliert, aber es ist ein realistisches Bild:

 

Er hat einen Gastrobetrieb. Er arbeitet vom Umsatz her, das bedeutet, er optimiert alles nach außen hin, ein feines Gewand mit allen Gadjets. 

 

Verkaufsoptimierung

 

In dem Betrieb aber ist es ein "Sauladen". Überall Dreck und das ist alles ekelhaft, aber Hauptsache der Umsatz stimmt. 

 

Der Unternehmer bricht hier ein Gebot und das ist: der Handschlag, der etwas wert ist. Das, was er tut ist kein kaufmännisches Geschäftsgebaren, sondern er handelt nach Gier und sein Nächster ist ihm egal. 

 

Mir die Welt

 

Langfristig trägt dieses keine Frucht und beim ersten Wind / Wetter / Erschütterung ist das alles dahin. Und der Kaufmann weiß nicht weiter. 

 

Das bedeutet, wenn nach außen hin nichts mehr geht an Optimierung, dann muss von innen her die Sache betrachtet werden und das nicht mehr als Religion, sondern ehrlich das Gesamtbild betrachten und an den Feinheiten arbeiten. 

 

Der Unternehmer braucht auch Kritik aber er soll von anderer Stelle nicht herabgewürdigt werden und schlecht behandelt, weil er einen Fehler gemacht hat. Der

Unternehmer hat ein Recht auf Nachbesserung, wenn er Fehler gemacht hat. Und das alles hat Jesus in einem Satz zusammengefasst in Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst. 

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Gewissen, Reue, Buße, Schuld, Norm, Blindheit, Star, Idol, Vorbild
ZFJ - Aus dem Religionsunterricht.pdf
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