Was ist der Inhalt dieses Textes

Das Thema ist 

 

"ich habe heute Weichspüler gekauft". 

 

Das bedeutet in der Übersetzung "hat alles geklappt ohne Murren" (Gelingen), weil ich das selbst auch umsetzte, was ich heute morgen schrieb. 

 

Das muss man nur noch das ganze Leben lang durchhalten "ööööööööhhhhh"

 

Spirituelle sollten vielleicht mit der Apostelgeschichte zu lesen beginnen und richtige Naturfreunde auch. Das Johannes Evangelium ist für Philosophen geeignet. So hat jeder seins. Kein Buch ist so spannend, wie die Bibel und so lehrreich. 

 

Apostelgeschichte 14

Aufenthalt in Ikonion

Es geschah aber zu Ikonion, dass sie zusammen in die Synagoge der Juden gingen und so redeten, dass eine große Menge, sowohl von Juden als auch von Griechen1, glaubte. 
Die Juden aber, die nicht gehorchen wollten2, reizten und erbitterten die Seelen derer aus den Nationen gegen die Brüder. 
Sie verweilten nun lange Zeit und sprachen freimütig in dem Herrn, der dem Wort seiner Gnade Zeugnis gab, indem er Zeichen und Wunder geschehen ließ durch ihre Hände. 
Die Menge der Stadt aber war entzweit, und die einen waren mit den Juden, die anderen mit den Aposteln. 
Als aber ein heftiges Bestreben entstand, sowohl von denen aus den Nationen als auch von den Juden samt ihren Obersten, sie zu misshandeln und zu steinigen, 
entflohen sie, als sie es bemerkten, in die Städte von Lykaonien, Lystra und Derbe und die Umgegend; 
und dort verkündigten sie das Evangelium.

Heilung eines Lahmen in Lystra - Steinigung des Paulus

Und ein Mann in Lystra saß da, kraftlos an den Füßen, lahm von seiner Mutter Leib an, der niemals umhergegangen war. 
Dieser hörte Paulus reden; als der ihn fest anblickte und sah, dass er Glauben hatte, geheilt3 zu werden, 
10 sprach er mit lauter Stimme: Stelle dich gerade hin auf deine Füße! Und er sprang auf und ging umher. 
11 Als die Volksmengen aber sahen, was Paulus tat, erhoben sie ihre Stimme und sagten auf Lykaonisch: Die Götter sind den Menschen gleich geworden und sind zu uns herabgekommen. 
12 Und sie nannten den Barnabas Zeus, den Paulus aber Hermes4, weil er es war, der das Wort führte. 
13 Der Priester des Zeustempels aber, der vor der Stadt war, brachte Stiere und Kränze an die Tore und wollte mit den Volksmengen opfern. 
14 Als aber die Apostel Barnabas und Paulus es hörten, zerrissen sie ihre Kleider, sprangen hinaus unter die Volksmenge und riefen 
15 und sprachen: Männer, warum tut ihr dies? Auch wir sind Menschen von gleichen Empfindungen wie ihr und verkündigen euch5, dass ihr euch von diesen nichtigen Götzen bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist. 
16 Er ließ in den vergangenen Geschlechtern alle Nationen in ihren eigenen Wegen gehen, 
17 obwohl er sich doch nicht unbezeugt gelassen hat, indem er Gutes tat und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gab und eure Herzen mit Speise und Fröhlichkeit erfüllte. 
18 Und als sie dies sagten, beruhigten sie mit Mühe die Volksmengen, dass sie ihnen nicht opferten. 
19 Es kamen aber aus Antiochia und Ikonion Juden an, und nachdem sie die Volksmengen überredet und Paulus gesteinigt hatten, schleiften sie ihn zur Stadt hinaus, da sie meinten, er sei gestorben. 20 Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt hinein; und am folgenden Tag zog er mit Barnabas aus nach Derbe.

 

"Hütet Euch vor dem Sauerteig der Pharisäer", sagte Jesus und sie antworteten: "Das sagt er, weil wir keine Brote haben". Diese Passage ist interessant bisweilen humorvoll / bereichernd. Aber Jesus meinte etwas ganz anderes, nämlich, zu sehr nach der Gesetzlichkeit zu leben als eine Art "Wir sind die Gerechten" und "das sind die Sünder" und dass so das Herz sich darauf ausrichtet, zu sagen: "Ich habe doch immer alles richtig gemacht", als aus dem Glauben, aus dem lebendigen Glauben zu leben. 

 

Der Sauerteig der Pharisäer

gutenachrichten.org/ARTIKEL/in200403_art1.htm

 

Weil die Gesetzlichkeit bei den einen Überhand nimmt und die Gesetzlosigkeit bei den anderen, verhärtet das Herz des einen und verhärtet es das Herz des anderen und endet in Lieblosigkeit und so kann er nicht zum Glauben kommen, der eine und der andere hat nicht mehr das Licht, wie zuvor, das bedeutet, die Gesinnung verändert sich zum "Unguten". 

 

Deshalb immer auf die kleinen Erfolge aus dem Alltag achten. Immer wieder für die kleinen Schritte danken, immer wieder für die kleinen Dinge danken. Danken ist wie Buße und Ehrfurcht vor dem Schöpfer. 

 

In der Spiritualität sagt man, alles sei Gott, alles sei Gott selbst. Die ganze Schöpfung. Das ist eine Lehre, die heute nicht mehr zu vertreten ist, wenn man dem Glauben folgt und so muss man im Grunde das gesamte Denken wieder einmal herumdrehen und verändern und das braucht viel Zeit und Bereitschaft. Gott schuf die Schöpfung aber die Schöpfung ist nicht Gott. Das, was der Spirituelle meint, ist das Gewissen. Aber das Gewissen ist nicht das / ist es nicht allein, was den Menschen zu Gott führt. Man kann ein überempfindsames Gewissen entwickeln, das sehen wir in der Biobranche sehr gut, der Mensch sucht durch Bio Erlösung für sein schlechtes Gewissen, das ist noch nicht gleich zwangsweise Religion oder Humanismus aber es ist ein Wegweiser, weiter suchen "zu sollen". Hier ist ein Text zum Gewissen: 

 

Das Gewissen

Flyer, Seite 4

 

 

Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst bedeutet, dass es die 10 Gebote beinhaltet, das ist die Nächstenliebe, die Jesus meint. 

 

Eine Bekehrung, lediglich das Gewissen zu bereinigen ist keine echte Bekehrung. Man muss wirklich auch Wollen. Ich wollte über eine lange Zeit, irgendwann dann war es soweit, dass ich gezogen wurde, so kann man es ausdrücken. Das Evangelium berichtet von vielen, die zum Glauben kamen, sie wollten wirklich. Sie haben danach "mit Gott gerungen". 

 

Haben die Schüler das nicht ganz toll erklärt mit Jesus und Christus, der Link in dem vorvorigen Text. 

 

Wenn der Mensch, der nicht Bekehrte und sei er noch unwillig, keinen Menschen im Grunde ablehnt, so hat er auch keine Veranlassung Christen und den Glauben abzulehnen. Es ist immer eine Bereicherung, zu Lernen. 

 

 

 

Ich habe den Film nur kurz durch"gezappt", aber ich glaube, ich weiß,

was gemeint ist und zwar: 

 

Menschen sollen anderen den Weg zum Glauben nicht versperren. Ein Beispiel: Da war eine Mutter und ich sprach mit ihr und sie sagte, ihre Tochter sei gläubig. Die Mutter aber war nicht gläubig und will im Grunde auch nichts damit zu tun haben, Verweise auf Kirche o.ä., weiß nicht warum, kann ja noch kommen. Ich sagte ihr: "Das finde ich aber ganz toll, dass Sie ihrem Kind erlauben / ermöglichen diesen Glauben zu leben, dass Sie ihr die Freiheit dazu geben". Und sie antwortete in etwa: "Wer bin ich, dass ich darüber zu bestimmen hätte." Damit meint sie die vorausschauende Entscheidungsfreiheit der Tochter, es geht nicht um: erst dann wenn du 18 bist.

 

Sie meinte: Sie ist erwachsen genug (16 glaube ich) und sie geht auf eine konfessionelle Schule und ich finde das bei allem, was ich gegen Religion immer sage, ich finde es sehr gut, wenn Jugendliche auf den Glauben hin erzogen werden können und ihnen auch die Wahlfreiheit dazu gegeben wird.

 

Auf der anderen Seite sollten Christen in Gemeinden, wenn nun jemand sich für eine andere Gemeinde entscheidet, das auch akzeptieren. Wenn in der Katholischen Kirche jemand entscheidet, er möchte woanders hin gehen, dann soll das die Kirche auch so akzeptieren. Das als ein Beispiel. Es geht nicht um das Äußere sondern um den inwendigen Menschen. Der, welcher die Kirche dann verlässt, soll das auch nicht in Groll oder Missmut tun oder verächtlich. Es gilt das was Jesus lehrte und er lehrte eine Sache: Vergebung. Vergeben heißt auch Loslassen. Wie viele Menschen haben das gelernt, dass die Vergangenheit die Vergangenheit sein sollte. Man soll dem Menschen nicht die Vergangenheit hinter her tragen oder zu viel trauern. Wer das tut, kann kein neues Leben bekommen und es kann ihm kein anderes Neues gegeben werden. Es wird Misch-Masch, ein neuer Wein, ein alter Schlauch oder umgekehrt. Das sind Lernprozesse, die brauchen Zeit. 

 

Ein weiteres Beispiel: Ich schrieb Bücher. Ich schrieb sie über Jahre hinweg. Dann dachte ich: "Bohahh, das Coolste, was ich geschrieben habe - Philosophie" und dann dachte ich: Wenn ich mir das aber zur Wahrheit mache, dann kann ich keine neue finden und warf die Bücher weg. Dann schrieb ich neue Bücher, das sind immer nur so kleine Büchlein, auf A4 auf A5 gefaltet und geschrieben und aber wollte im Grunde nicht wirklich, dass man es liest und so weiter und so weiter.....

 

Nur so konnte ich weiter suchen und loslassen und nur so konnte ich dann auch eines Tages zum Glauben kommen. 

 

Die Zeit zuvor also war schon ein ganz schön zähes, inneres Ringen, so kann man es beschreiben. Denn wo würde ich aufhören. Wann hätte ich sagen können: "Das ist die Wahrheit, das war doch nur meine, meine Perspektive auf die Welt", vergänglich. Also war es nicht die Wahrheit und würde sie nicht sein können. Und wo war Gott. Wo war er nur hin. Dann müssten wir ja immer wieder kommen, immer wieder leben, das würde Buddhismus bedeuten, eine echte Höllenwelt, immer wieder neu in diese Welt kommen müssen, wann würde das aufhören, wer würde das beenden und wie. 

 

Soll der Mensch Jesus annehmen ist immer die Frage. Ich beantworte sie so: "Jesus hat mich angenommen", darum geht es doch. Er nimmt Menschen an, ohne Weiteres:  

 

Johannes 6

37 Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen; 
38 denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 
39 Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.