Oberflächliche und falsche Bekehrungen und echte Bekehrung

Es gibt diese falschen Bekehrungen. Das geschieht, wenn ein Mensch sich in einer Gemeinde bekehrt und fortan religiös lebt. Er ist ein Teil der Gemeinde und tut religiöse Werke über Jahre hinweg, es trägt aber keine solche Frucht. 

 

Solche falschen Bekehrungen können überprüft werden an sich selbst: 

 

  • Kann ich von der Gemeinde weg sein und habe trotzdem eine Beziehung zu Jesus. 
  • Kann ich alle Begleitliteratur und sonstigen Schriften wegtun und alles Religiöse aus dem Leben wegtun und nur mit der Bibel aus dem Glauben leben. 
  • Kann ich auf den Sonntagsgottesdienst und Dienste verzichten und habe trotzdem eine Beziehung zu Jesus. 
  • Kann ich mit der Außenwelt leben und den Anfechtungen und kann es trotzdem aushalten / ertragen. 

 

Diese Glaubens-überprüfung sollte jeder  Christ einmal vornehmen über einen festgesetzten Zeitraum. Erst so kann er selbst erkennen, ob er wirklich bekehrt ist und ob er wirklich glaubt, denn der Glaube wird oft vergessen. 

 

Der Glaube aber ist das, was den Gläubigen zu Wachstum führt und das in Wechselbeziehung mit den täglichen Anfechtungen durch und mit / in der Außenwelt. Ich denke, dass solches sehr viel Frucht tragen kann und Gläubige sollten die Anfechtungen der Außenwelt nutzen, um im Glauben zu wachsen. 

 

Solches wird sehr viel Segen haben und die Beziehung zum Herrn festigen und den Gläubigen standfest machen, ihm festen Grund geben. 

 

Sich als Gemeinde von der Welt ab-isolieren und zu sagen (der insgeheime Fingerzeig) "die abgefallene Welt", das ist einfach und das kann jeder und das geschieht auch leider viel zu oft. 

 

"Die abgefallene Außenwelt und wir sind die Guten", so in etwa ist die Denkweise. Man urteilt über die Menschen da draußen und macht sich so zum Richter, wo der Herr das nicht tut, sondern durch die zunehmenden Probleme im Alltag, die der Unbekehrte nun mal haben wird, wird er dahin erzogen, nach Antworten zu suchen, die nicht aus der Welt kommen. 

 

Das aber geschieht leider auch viel zu selten, da wird dann der und der angeklagt und deshalb ergeben sich in dieser Zeit so viele Feindschaften. 

 

Das andere Problem ist, dass Gläubige oft die Bibel lesen, es aber dann nicht umsetzen, was geschrieben steht. Dann macht der Gläubige sich einen Ego Gott "der Herr ist nur auf meiner Seite und auf der des anderen Menschen nicht" und begegnet den Menschen da draußen herablassend, als hätte der Gläubige sich selbst die Errettung erarbeitet und dadurch verdient und Gott sei ihm nun etwas schuldig. 

 

Vor dem Hintergrund dieser Argumentation sollte jeder und sei er schon und noch so lange im Glauben, die Bibel noch einmal lesen, beginnend mit dem Neuen Testament und dann aber auch wirklich lesen, vielleicht sogar eine neue Bibel kaufen und die beackerte "Lieblingsbibel" auf Seite legen, denn der Mensch liest irgendwann aus der Routine nur noch heraus, was er will und übersieht ganz wichtige Passagen, die den Gläubigen zu Neuerung führen könnten. 


Auch braucht es diese vielen Begleitbücher nicht, die es da gibt. Es braucht keine frommen Sprüche an der Wand und auch keine religiöse Musik hören. Das alles ist nur Beiwerk und kann den Glauben zu Religion machen und das Problem ist dann, dass der Gläubige eigentlich im Grunde gar nichts wirklich versteht und hier ein bisschen, davon ein bisschen und es ergibt eine undurchschaubare Suppe von Glauben und Religion. 

 

Wer da Fragen hat, der möge genau jetzt in diesem Moment dem Herrn solches hinlegen und bitten. 

 

"Herr, wie siehst Du mich". 

"Herr, lebe ich religiös?"

"Herr, bin ich ein Religiöser geworden?"

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Was ist die Jakobsleiter, was sagt Jesus dazu im NT.