Wie können Menschen noch zum Glauben kommen

 

"Ich bin radikal, aber ich predige es nicht radikal".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Diese Welt, das ist doch ein um`s andere 

Jahr derselbe Schwachsinn". 

 

Da habe ich mich oft gefragt, von welchem Geist werden Menschen eigentlich geleitet, wenn sie einfach nicht aufwachen wollen, einfach nicht Fragen stellen, wenn sie einfach immer nach Antworten aus der Welt kommend suchen. Dann aber gäbe es wohl nach 2.000 Jahren ein solches "Weltenbuch", nicht wahr. Das scheint der wikipedia Versuch zu sein, ist aber auch der Baum der Erkenntnis "des Guten und Bösen". Der kann keine Sünde wegnehmen. Und da können Menschen noch so viele Häuser bauen und noch so viele andere Lehren aufstellen und keine davon führt dazu, dass der Mensch Sündenvergebung haben wird. Das ist dramatisch, eine echte Tragödie, universellen Ausmasses. Das ist die wahre Tragödie dieser Welt. 

 

 

 

Wenn ein Mensch nie von Gott gehört hat, so muss er sich doch einmal fragen, wie diese Welt entstanden sein mag. Und dann macht er sich auf die Suche und prüft die verschiedenen Lehren. Irgendwann erkennt er, dass die meisten Lehren, die verkündigt werden, falsch sein müssen.

 

Durch diese Suche wird Gott den Menschen erhören und er wird zum Glauben kommen. Er wird die Bibel in die Hand bekommen. Die Suche nach Gott ist dem Menschen innewohnend. 

 

Sei es, dass ein falsches Christentum durch die CDU und das Papsttum verkündigt wird, aber das sollte den Menschen nicht davon abhalten und gerade deshalb sollte der Mensch nach dem wahren Gott suchen, welcher durch das Neue Testament verkündigt wird. 

 

Der Mensch muss prüfen und vergleichen. Und das kann er nur an Hand des Neuen Testament und indem er mit Gott lebt durch das Lesen des NT und die Anwendung dieser Lehre. 

 

So kann dieser Mensch dann auch Zeugnis für Christus der Bibel geben. Es ist im Grunde ganz einfach. 

 

Nur will nicht jeder Mensch etwas mit Gott zu tun haben und er geht eigene Wege: 

 

Johannes 3

20 Denn jeder, der Arges tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden; 
21 wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind.

 

Hier ein sehr schöner Text über Freundschaftsevangelisation. 

was-christen-glauben.info/freundschaftsevangelisation

 

Das, was heute erkennbar ist in der Wahlkampf Phase, der Mensch streitet. Er streitet um die weltlichen Dinge. Rente, Arbeitszeitverlängerung, Arbeitszeitverkürzung, Autos...

 

Matthäus 6

33Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen

 

 

Das tun wir auf der Seite, denn wir haben uns Aufgaben gestellt, bis Ende Dezember. Zusätzlich beginnen wir mit dem Gebet für Menschen in der Stadt, das, was so im Alltag uns gezeigt wird, wo Hilfe benötigt wird. Das macht man einen Tag lang, zum Beispiel

 

Der Sinn des Lebens hier auf Erden ist, nach Gott zu suchen und dann die Antwort zu finden. Da wir nun keine solchen materiellen Möglichkeiten haben, zu helfen, dafür gibt es aber doch genügend Sozialdienste und Sozialhilfe, bitten wir um Kraft und Auswege für Menschen. 

 

Der Vorteil für eine online Gemeinschaft ist, man muss sich nicht um dieses und jenes streiten, diskutieren und verliert (e) dadurch Zeit und Kraft, sondern wir können viel tun. Diese Seite ist im Grunde von überall in der Welt erreichbar. Und wir haben kein solches Haus um das wir uns ständig kümmern müssen und wir haben keine solchen Fragen mit dem Hinfahren- Zurückkommen, Vorbereiten "welche Klamotten ziehe ich an", "sehe ich gut aus", "wie denken die über mich", all das können wir uns hier sparen. Das ist eine enorme Erleichterung. 

 

Und jeder kann ja im Grunde einen Christen hinzu nehmen oder zwei oder drei und dann ist da schon eine winzige Gemeinde. 

 

Das alles beinhaltet ein ungesehenes Gebet ("gebet") hinter den verschlossenen Türen. Das macht man einmal im Jahr vielleicht für die Stadt, wer zu oft betet, das zeugt auch von Unglauben oder er selbst und allein will die Welt retten. 

 

Ich werde es nun ein zweites Mal tun, weil im November der Karneval ansteht und danach das gottlose Weihnachten, da braucht es Veränderung und aber auch Geduld.

 

Somit nimmt es uns auch Lasten hinweg, wir müssen nicht auf alles und jeden schauen, wie verloren er sein mag. Der Mensch ist auch oft ein Heuchler und faul und deshalb hat er nicht. 

 

Die Ursachen und Gründe wissen wir oft nicht und es ist auch nicht zu erwarten, dass Menschen ihre Motive offen legen. 

 

Wie ist das mit der Nachbarschaft, soll diese evangelisiert werden. Ich habe einmal Zettel eingeworfen in ein paar Straßen, mehr aber auch nicht, über das Wort der Wahrheit, ohne feste Gemeinde. Ich evangelisiere die Nachbarn nicht, weil ich es nicht will und ich habe auch die Autorität und die Freiheit der Selbstbestimmung, das nicht tun zu müssen. Ebenso bei der Arbeit oder was Familie angeht. 

 

Oft aber wird das anders dargestellt, man müsse die Berufskollegen unbedingt evangelisieren, die Nachbarschaft und ebenso alle, die man kennt. "Viel Spass dabei", wenn sie mit dem Finger auf dich zeigen, sage ich da nur. Wie lange will ein Mensch so etwas durchhalten. Er müsste doch dann von Ort zu Ort ziehen, das wäre logisch. Aber wer sesshaft ist und von sich selbst aus menschlicher Anstrengung das tut, es wird kaum Frucht tragen. 

 

Es mag sein, dass Menschen aufgrund von Veränderung des Christen fragen, woran er glaubt, aber eine religiöse Heuchelei halte ich für verwirrend und Menschen nehmen daran Anstoss, dass geheuchelt wird, es geht nicht darum "die Ungläubigen hassen mich, weil ich Christ bin", sondern es geht darum, dass geheuchelt wird. Das ist eine ganz andere Ursache, die der Christ selbst setzt, weil er das Ansehen der Person sucht, das ist ein ganz anderes Motiv und im Grunde Selbstbetrug "Ich bin Christ"und das ist die verlorene Welt und die Denkweise "Ich habe mich selbst erweckt und zum Glauben geführt", das ist Folge von Vergessen, dass das Evangelium unverdient gegeben wird, ohne Ansehen der Person.  

 

Solche Fehler in der Evangelisation sind nichts Neues. Deshalb sollte man sich selbst keine solchen Lasten auflegen, denn Jesus tut das nicht. 

 

Jesus will nicht Opfer sondern Barmherzigkeit. Er will keine neue religiöse Gesetzlichkeit, wie das viele Gemeinden verkündigen und aus Tradition, sondern er will Barmherzigkeit, das bedeutet, man bringt keine Opfer, sondern löst sich von dem Religiösen Zwang. Da hatten wir hier darüber gesprochen. 

 

Zettel einwerfen bringt nicht viel, es ist oft besser, einfach nur ein NT zu verschenken, denn dann kann der Herr wirken. Man betet dafür, dass er Pfade bereitet und dann zur rechten Zeit geschieht es einfach und man weiß es. 

 

Wie gebe ich ein NT weiter? Man tut es einfach so, ohne große Worte, als ein Geschenk. "Hier, etwas zu Lesen", so in etwa. "Was ist es?" 

 

"Der Weg nach Hause"

"Der Weg in die Freiheit"

"Ein Geschichtsbuch vielleicht?"

 

Spass darf auch dabei sein. Dabei muss man kein Gesicht machen, wie sieben Tage Regenwetter, sondern es soll auch Spass machen, sonst ist es menschliche Anstrengung und Druck. Es sei denn jemand geht von Ort zu Ort und legt es wirklich drauf an mit der Worte Peitsche. Das geht auch, ist aber nicht so von Erfolg gekrönt.

 

Auf der Suche war ich: Ich schrieb so kleine Bücher und dann wollte ich nicht, dass man es liest oder nur wenige und warf sie weg. Weil sie nicht die Antworten brachten, die ich suchte. Ich suchte Lösungen in der Welt in Philosophie, was die Welt angeht. 

 

Und auch heute kann niemand die Probleme der Welt lösen, nicht wahr, Keiner, der hier ist, kann das. Er kann anderen helfen, aber der Mensch muss selbst auch wollen. Und das ist die erste Absicht, die zum Glauben führt, der Mensch muss wollen. 

 

So kann man selbst und auch als Einzelner sehr viel tun und es ist einfach. Es ist gar keine Last, weil man das Meiste dem Herrn übergibt, der dann wirken und Türen öffnen und Pfade ebnen kann. 

 

So ist meine Vorstellung von Evangelisation. Es ist Ruhe da, die Wege werden bereitet, manche Evangelisation wird positiv beantwortet, andere nicht. Wir aber müssen nicht mit der Welt darum ringen, dass diese unbedingt zum Glauben findet. 

 

Manchmal geschieht es auch erst ein paar Jahre später. 

 

 

 

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