Der Mensch muss Glauben haben

Als Gläubige haben wir Glauben, früher brauchte es Zeichen und Wunder, dass Menschen glauben würden. Die Jünger zogen mit Jesus umher, jahrelang folgten sie ihm nach, sie sahen die Zeichen und Wunder und glaubten immer noch nicht. 

 

 

Johannes 14
7Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. 8Spricht zu ihm Philippus: HERR, zeige uns den Vater, so genügt uns.9Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?…

Der Islamgläubige sagt: das ist nicht wahr, es muss ein anderer kommen. Der Jüdisch Verwurzelte sagt: Es müsse ein anderer kommen oder der Vater. Der Islamgläubige braucht Zeichen und Wunder und in Matthäus 24 spricht Jesus davon, dass es Zeichen und Wunder geben wird, 

 

DIE DANN ABER NICHT VON JESUS KOMMEN WERDEN. 

 

Matthaeus 24
23So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr's nicht glauben. 24Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in dem Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten. 25Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt.

 

Ehemalige Heiden als nun Christen haben dieses Ego nicht. Wir brauchen es nicht. Wir brauchen keine besondere Ehre von einem angeblich Höheren oder noch einem anderen. 

 

So ist es für den Christen doch eine ganz wundervolle Sache, wenn er Glauben hat, obwohl er nichts von den Wundern sehen kann, zu sehen braucht, je gesehen hat. Diesen Glauben belohnt der Vater im Himmel ganz besonders, weil das ein so wichtiger Glaube ist. 

 

Der Christ hat jedoch auch gar nicht nach diesem Lohn getrachtet, sondern er hat Glauben gehabt. Und das wird noch vielmehr belohnt. 

 

Markus 10
28Da sagte Petrus zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. 29Jesus antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, so er verläßt Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kind oder Äcker um meinetwillen und um des Evangeliums willen, 30der nicht hundertfältig empfange: jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mitten unter Verfolgungen, und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.…

 

Da jedoch gibt es ein Hindernis: Oft wird ein religiöses Werk dem Glauben hinzugefügt. Der Mensch will sich das Himmelreich noch zusätzlich erarbeiten "Christus abholen". Das macht der Mensch, weil er Druck hat aus der Familie, Gesellschaft, Gemeinde. Er kann dem nicht standhalten. 

 

Gemeinden machen folgende Fehler: 

 

Sie zwingen Gläubige zu Diensten

Sie leben nach Tradition / Sonntagstradition

 

Das hemmt den Segen in Gemeinden und dann ist dieser Lohn nicht mehr wirklich erkennbar, weil die Gebetserhörung dann auf ein kleineres Maß reduziert wird und das wird als das Mögliche im Glauben hingenommen. 

 

Das bedeutet, von 100 Prozent Glauben (mathematisch erklärt) werden die 70 Prozent Glauben als das Maß des Glaubens betrachtet, eben wegen der Hemmnisse auf dem Weg. 

 

Von diesen 70 Prozent aus gehen noch einmal die Sünden und Fehler ab, das bedeutet, der Glaube durch Werk bewegt sich nicht in dem möglichen Rahmen und so findet sich der Christ wie die Welt in der Welt wieder. 

 

Es ist keine Unterscheidung mehr möglich zwischen Religion und Evangelium und das führt zu Religionsglauben, man weiß es dann eines Tages selbst nicht mehr. 

 

Wie lange will der Christ die Sonntagsreligion durchhalten? Wenn er nicht jeden Tag aus dem Glauben lebt, wird er das nicht schaffen, er geht vom Glauben weg "zu viele Lasten", die Fluktuation in den Gemeinden erhöht sich, die falsche Schlussfolgerung ist "Glaubensabfall" und die Gegenmaßnahme: Anpassung der Gemeinde an die Welt: Öffnung der Kirche für die Welt. 

 

Alles in allem alles umgekehrt zu dem, wie es sein könnte. 

 

Weitere Segenshemmnisse sind: 

 

  • Ermangelnde Ernsthaftigkeit, wenn getauft wird
  • Das Abendmahl rituell zu begehen und nicht aus Dankbarkeit
  • "Schlechter" Umgang mit Spendengeldern

 

 

 

Freikirchen werden das so nicht bewerten, aber das ist deren

Beurteilung und ich habe meine.