Die Evolutionstheorie und die Bibel

 

Stimmt die Evolutionstheorie. Sie stimmt, wenn wir sie ein wenig anpassen an den Glauben. Der Mensch gelangt dadurch, dass er auf die Natur schaut zu einer Erkenntnis: Das Leben / die Zeit wiederholt sich immer wieder.

 

Die Erneuerung der Natur durch die Jahreszeiten verlangt von dem Menschen, dass er das erkennt und an seiner eigenen Entwicklung beginnt zu arbeiten. 

 

Winter - Nachdenken / zur Ruhe kommen / weniger Arbeiten

Das Wetter hindert uns bewusst daran, dass wir immer wieder die Arbeit wie zu allen Jahreszeiten machen

 

Frühjahr - Neues Gewand / Der Mensch lernt weiter / er wird beispielsweise erwachsen, von einem Jugendlichen reift er heran

 

Sommer - Blütezeit / Sommer, was eher mit Freude in Zusammenhang steht 

 

Herbst - Das Gewand wandelt sich ein wenig, der Mensch geht in sich, denkt nach

 

Winter - Nachdenken, neue Pläne, neue Vorsätze, der Mensch will im kommenden Jahr Dinge besser machen, er nimmt sich das vor, auch wenn er immer noch die gleichen Routinen / das alte Umfeld hat

 

Das bedeutet, der Mensch arbeitet an sich selbst, an dem inwendigen Menschen, im laufe der Jahre, er lässt ab von dem Bösen und versucht das Gute zu tun. Da aber nicht alle Menschen diesen Weg gehen wollen, wird der, welcher sich entwickeln möchte von denen immer wieder in seiner Entwicklung zurück geworfen, die sich zum Bösen hin entwickeln und dort auch absichtlich bleiben, weil es einfach ist.

 

Das Böse rechtfertigt alle Handlung, weil es eben das Böse ist und dann kann jeder tun und lassen was er will "denn er ist ja ein Bösewicht." Das hat der Mensch sich sehr einfach gedacht, aber es ist nicht die Wahrheit. 

 

Denn wenn das Böse schwach wird, dann braucht es Hilfe. Und da bekommt das Böse Hilfe von dem, der Gutes tut. Da aber der Mensch das nicht will, er will lieber böse bleiben, so strebt er nach Geld, denn dadurch kann er sich alles kaufen, er muss sich dann nicht verändern und kann böse sein wie er will, wie es ihm gefällt. 

 

Dazu sucht er sich Gleichgesinnte, die ihm diese Denkweise bestätigen. Diese findet er auch und so bilden sich Gruppen nach eigener Denkweise und Vorstellung. 

 

Das mag eine Zeit so funktionieren, bis das Geld nicht mehr kommt oder der Mensch sich die Gesundheit nicht mehr erkaufen kann und auch das Umfeld nicht käuflich ist. Dann hat der Bösewicht ein Problem. 

 

Menschen, die nicht käuflich sind, kann der Bösewicht nicht leiden und er versucht sie zu bekämpfen oder aber er lernt und wächst selbst. Das Böse ist die Erziehung für den, der Gutes tut, aber man bräuchte es im Grunde nicht, weil die Welt hat so schon genug Fehler, da braucht es nicht noch das. 

 

Das Arbeiten an dem inwendigen Menschen hat auch damit zu tun, dass man auf Dinge verzichtet, auch wenn man einen Anspruch hätte. Das nennt sich Loslassen oder Vergebung, das ist ein Vergeben und Loslassen ohne Rache und ohne Selbstbeweihräucherung, es sollte nicht sichtbar sein sondern dem Menschen / Mitmenschen eine Hilfe sein. 

 

Der Mensch tut solches gemeinhin erst, wenn er es bei anderen sieht. Es gibt aber die, welche Gutes tun, es aber bewusst nicht lehren und auch nicht sichtbar machen. Der Heuchler macht alles öffentlich, was er tut, er will dabei gesehen werden, er sucht Ruhm und Ehre und Ansehen. 

 

Das ist im Grunde die Evolution des Menschen, wie er es selbst durch Nachdenken herausfinden kann. Der Mensch findet dann eines Tages zu Gott "weil seine Werke in Gott getan sind", wenn auch mit Fehlern, aber es geht um die Absicht.

 

Der Mensch weiß dann im Grunde, dass es Sünde gibt. Er weiß es einfach. Die Urvölker wussten das auch, sie hatten aber keine solche Bezeichnung dafür, man wird es wohl das Böse oder das Schlechte genannt haben, was durch das Gewissen zu Reue führt und dann zu religiöser Handlung "Wiedergutmachung" aufgrund von Werken, was ein natürlicher Weg ist, so zu denken. 

 

Er erkennt "ich bin ein Sünder" und ich habe bisher ohne Gott gelebt und auch ohne Gott leben müssen, weil dieser ihm nicht genau bekannt war, oder aber es sind falsche Götter gewesen.

 

Der Mensch hat bis er zu Gott findet kein solches Gesetz, keinen Wegweiser für das Leben außer die gesellschaftliche Norm und das, was die kulturelle Bildung und Tradition ist und das persönliche Umfeld, in dem der Mensch aufwächst. Der Mensch also erkennt dass er ein Sünder ist und das nur dadurch, dass er die 10 Gebote liest und studiert. Er prüft, ob es sich so verhält. Es gibt verschiedene Bibelstellen dazu, ich wähle exemplarisch diese: 

 

Römer 3

Die Sünde aller vor Gott

Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorzug? Gar keinen. Denn wir haben soeben bewiesen, dass alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind, 
10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. 
11 Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. 
12 Alle sind sie abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14,1-3). 

 

Der Mensch bekehrt sich. Er weiß "ja, ich brauche Sündenvergebung" und das habe ich nur durch den Glauben an das Evangelium, durch den Glauben an die Heilsbotschaft des Herrn Jesus. Der Glaube wird bezeugt durch das Evangelium. 

 

Der Mensch wächst somit ohne eine wirkliche Vorstellung von Gott in die Welt hinein und dann eines Tages bekehrt er sich. Er erwächst vom gottlosen Sünder und ist sich im Zweifel selbst das Gesetz gewesen, bis er "erwacht" und reift heran zu einem Gläubigen in Christus. 

 

1. Korinther 15

45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine21 lebendige Seele“;22 der letzte Adam ein23 lebendig machender Geist.

 

 

 

Dabei ist zu berücksichtigen Johannes 15,

denn ohne ihn, Jesus können wir nichts tun.

 

Johannes 15

Der Weinstock und die Reben

»Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. 
Alle Reben am Weinstock, die keine Trauben tragen, schneidet er ab. Aber die Frucht tragenden Reben beschneidet er sorgfältig, damit sie noch mehr Frucht bringen. 
Ihr seid schon gute Reben, weil ihr meine Botschaft gehört habt. 
Bleibt fest mit mir verbunden, und ich werde ebenso mit euch verbunden bleiben! Denn eine Rebe kann nicht aus sich selbst heraus Früchte tragen, sondern nur, wenn sie am Weinstock hängt. Ebenso werdet auch ihr nur Frucht bringen, wenn ihr mit mir verbunden bleibt. 

 

 

Das widerlegt beispielsweise Religion. Durch Religion versucht der Mensch selbst eine Verbindung zu Gott herzustellen, durch eigene Vorstellung, was Gott von dem Menschen verlangen könnte "wie er den Menschen sieht". 

 

So muss der Mensch von Religion Abstand nehmen und zum Glauben finden. Religion ist beispielsweise das Leben nach dem Alten Testament, den 10 Geboten und nach dem mosaischen Gesetz. 

 

Die Bibel beinhaltet somit die Evolutionstheorie, wenn wir von einem geistlichen Wachstum sprechen. 

 

Es führt den Menschen von menschlicher Denkweise in Glauben oder Unglauben nach alttestamentlicher Weise zum Neuen Testament. 

 

Dass der Mensch durch eigenes Nachdenken zum Glauben kommen kann, lässt sich auch beweisen: Angenommen, jemand kauft sich eine Pflanze und er kümmert sich um diese. Wenn der Mensch böse zu der Pflanze ist, wird die Pflanze eingehen. Wenn er gut zu der Pflanze ist, dann wird sie wachsen und gedeihen. Von der Pflanzenzucht lässt sich im Grunde schon "das halbe Leben" ableiten. Wer es auf den Alltag überträgt, wird es besser verstehen. 

 

Eine Pflanze kann man beispielsweise nicht belügen. Die Pflanze registriert das sehr wohl, wie mit ihr umgegangen wird. Dasselbe gilt ja auch für Materielles und Materie. Das sind einfache Wahrheiten, über die man nachdenken kann, die aber weltlicher Natur sind. Auch darüber kann viele Jahre nachgedacht werden, ohne dass man dadurch zum Evangelium finden würde, man muss also nach der Wahrheit suchen und dann wird der Mensch zum Evangelium kommen. 

 

Jeder kann es selbst beweisen. Wenn ein Andersgläubiger nach der Wahrheit fragt, wird ihm das Evangelium gegeben werden. Er wird nicht in der alten Lehre bleiben und auch nicht können, es sei denn, er sucht lediglich seine eigene Wahrheit.