Atheismus (Glaube an sich selbst), Christenheit heute, Katholische Kirche, Gesellschaft

 

Atheismus, wikipedia

 

"Ich will sündigen"

"Ich halte mir alle Türen offen"

"Ich werde das erreichen, was ich will"

"Wenn der eine Partner / Partnerin nichts kann, suche ich mir einen anderen / eine andere"

"Ich glaube an mich"

"Ich glaube an Beruf"

"Ich will etwas erreichen im Leben"

"Ich will mich selbst verwirklichen"

 

PHILOSOPHIE 

 

ICH BIN 

ICH WERDE SEIN

SEIN UND SEIN WERDEN

ICH WERDE SEIN DER ICH SEIN WERDE

 

Sein oder nicht sein

 

"Jeder ist seines Glückes Schmied", schlussendlich

 

Der Mensch ist und wird zu dem, was er tut 

und er ist und wird zu dem, 

was er unterlässt zu leisten. 

 

und aber doch: babylonische Ellbogen-Gesellschaft

und Stühlerücken

 

ICH BIN UND WERDE ZU DEM; WAS DER ANDERE NICHT IST

ICH WERDE NICHT SEIN; WIE DER ANDERE IST

ICH WERDE ANDERS SEIN

 

ICH WILL ANDERS SEIN WIE ANDERE

ICH WILL ETWAS BESONDERES SEIN

 

ICH WILL DASS MAN AUF MEINE WERKE SCHAUT

ICH WILL GESEHEN WERDEN

DAS ERWARTET MAN VON MIR DASS ICH ES BESSER MACHE

ICH KANN ES BESSER

ICH WILL ES NUR VERSUCHEN

 

MENSCHLICHE seh-SCHWÄCHE

 

ICH WILL

 

DER MENSCH ALS DAS ZENTRUM

DER WELT UND DES UNIVERSUM

 

"Wenn wir nur lange genug suchen

und forschen, werden wir wohl 

Antworten finden"

 

Die Frage nun lautet: 

 

Sucht der Mensch nach seiner eigenen Wahrheit

oder nach der, die von Gott kommt. 

 

Die biblische Antwort ist bitter, süß im Mund, 

bitter im Magen. 

 


Vom Tag: 

 

Universität zu Köln

„Sobald etwas Rassistisches kommt, toben Sie und wir brechen alles ab“

 

welt.de/politik/deutschland/article170918695/Sobald-etwas-Rassistisches-kommt-toben-Sie-und-wir-brechen-alles-ab.html

 

 

Gestern hatten wir gesagt, dass eine Rassismusdebatte unter Christen nicht gilt

 

"da ist weder Jude noch Grieche"

 

Galater 3
27Denn wieviel euer auf Christum getauft sind, die haben Christum angezogen. 28Hier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal einer in Christo Jesu. 29Seid ihr aber Christi, so seid ihr ja Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.

 

Christen verhalten sich nicht so  / sollen sich so nicht verhalten, wenn die Leitung der Universität etwas plant und organisiert. 

 

Knapp 11.000 Euro geben deutsche Hochschulen pro Student im Jahr aus. Doch es gibt große Unterschiede zwischen den Fachbereichen - wer wie viel kostet, zeigt unsere Grafik.

spiegel.de/lebenundlernen/uni/statistik-so-viel-kosten-studenten-ihre-unis-pro-jahr-a-1078683.html

 

Deutsche wissen nicht, was sie da haben und aber bekehren tun sie sich trotzdem nicht. Da ist oft kein Dank. Die Aussage ist dann: "Dies alles haben meine Hände gemacht". Der Mensch macht sich selbst dadurch zu Gott oder aber er glaubt, das hier sei eine feststehende Matrix mit Energien, wo er sich die herausnimmt, die er braucht, die er dann irgendwie selbst formt. 

 

Was ein Studienplatz kostet

„7000 Euro kostet ein Studienplatz im Durchschnitt pro Jahr“, sagt Axel Plünneke vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Beim Großteil der Bundesländer springt der Staat und somit der Steuerzahler für die volle Summe ein. 

derwesten.de/wirtschaft/was-ein-studienplatz-kostet-id4323964.html

 

Trotz ihres guten Verdienstes zahlen Akademiker über Steuern weniger an das Hochschulsystem zurück, als sie an Ausbildungsleistungen erhalten haben.

focus.de/wissen/mensch/campus/studium_aid_51763.html

 

Universität: Viel Wissen vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, nicht vom Baum des Lebens, welcher Christus ist. Das Wissen von der Universität nährt ihn auch nicht spirituell. Oder aber es wird spirituell und das führt mitunter auf falsche Fährten. 

 

Garten Eden - bibelkommentare.de

 

SATANS GEFÄLSCHTES CHRISTENTUM

Roderick C. Meredith (1930-2017)

weltvonmorgen.org

 

 

 

 

 

 

 

 

Maas: Große Koalition vielleicht doch möglich

epochtimes.de/politik/deutschland/maas-grosse-koalition-vielleicht-doch-moeglich-a2276187.html

 

Wenigstens gibt es jetzt wieder eine kleine Opposition. Die wird den Pattexpolitikern schon die Stirn bieten und daran wird man erkennen, was für eine Demokratie es in Deutschland ist. Vier Jahre weiter so wird für das Land den Untergang bedeuten. 

 

Chinesen verspotten Merkel als naiven weißen Gutmenschen

 

welt.de/politik/ausland/article170917663/Chinesen-verspotten-Merkel-als-naiven-weissen-Gutmenschen.html

 

„So blamieren wir uns auf Dauer vor der Bevölkerung. Es ist frustrierend“

welt.de/politik/deutschland/article170919109/So-blamieren-wir-uns-auf-Dauer-vor-der-Bevoelkerung-Es-ist-frustrierend.html

 

Ist es eine "höhere Kraft", die die Menschen frei lässt oder der Mensch. Der Mensch glaubt ja gemeinhin nicht an einen Gott. Also gibt es auch keinen Teufel.

 

Der Verdächtige, falls er religiös ist, glaubt indessen, dass sein Gott ihm ermöglicht hat, frei zu kommen. Der Religiöse, der einreist ohne Papiere und lange Jahre Sozialhilfe bekommt und Aufenthalt bekommt, er glaubt, wenn er ein Extremist ist, dass sein Gott ihm das ermöglicht hat und deshalb glaubt er auch, dass ihm das Land gehört. Er verteilt insgeheim schon einmal die Beute, schaut sich alles an. So denken Invasoren. 

 

Diese werden kaum evangelisiert werden können, In Ausnahmefällen wird es so sein, dass der eine oder andere sich bekehrt, aber es geht um conquer / dominate the world - google Suche. 

 

Matthaeus 4
8Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfällst und mich anbetest. 10Da sprach Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir Satan! denn es steht geschrieben: "Du sollst anbeten Gott, deinen HERRN, und ihm allein dienen."…

 

Vers 8+9 gilt für den Islam, wir hatten das besprochen.

 

Das gilt für Länder, die heute islamisch sind. Sie waren früher nicht islamisch, sondern beispielsweise persisch oder auch jüdisch oder auch berbisch

 

Sie glauben dann, Islam sei die Wahrheit, weil es sonst keine andere Lehre mehr wirklich gibt, alle anderen Wege werden unterdrückt, unterbunden. Fragen dürfen im Grunde nicht gestellt werden. 

 

Bochum: Terrorsperren als Geschenke verpackt

de.sputniknews.com/gesellschaft/20171123318421041-bochum-terror-geschenke

 

Merkel holt „Millionen der schlimmsten Judenfeinde ins Land“ – Mode-Zar

de.sputniknews.com/politik/20171114318283255-karl-lagerfeld-angela-merkel-migranten

 

Macrons neue Nachbarn: Hundert Obdachlose lassen sich am Élysée-Palast nieder – VIDEO

de.sputniknews.com/panorama/20171123318421553-macron-obdachlose-elyseee-palast/

 

Apokalypse heute: Wie der Westen seine Kirchen zweckentfremdet

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20171124318421248-apokalypse-heute-wie-der-westen-seine-kirchen-zweckentfremdet/

 

Das ist das Erbe der Katholischen Kirche. Ich möchte das anders erklären: Ein Bekehrter Christ ist wiedergeboren und ein Teil und ein Glied des Leibes Christi. Es braucht solche Häuser im Grunde nur, damit Gemeinde sich treffen kann. Im Zweifel braucht es auch solche Häuser nicht. Kirchen hat der Herr verlassen, wenn keine Christen mehr vor Ort sind. 

 

Der Herr wohnt nicht in Häusern von Menschenhand gemacht. Er ist nur dort, wenn Christen anwesend sind (siehe auch die Apostelgeschichte)

 

Matthaeus 18
19Weiter sage ich euch: wo zwei unter euch eins werden, warum es ist, daß sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. 20Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

 

Apostelgeschichte 7
47Salomo aber baute ihm ein Haus. 48Aber der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, wie der Prophet spricht:49Der Himmel ist mein Stuhl und die Erde meiner Füße Schemel; was wollt ihr mir denn für ein Haus bauen? spricht der HERR, oder welches ist die Stätte meiner Ruhe?…

 

Glauben Sie, dass der Herr in Kölner Dom "wohnt"? Wo jährlich 6 Millionen Touristen durch "sein Haus" pilgern? Denken Sie darüber nach. Die Katholische Kirche, die als Fundament den Mord bibeltreuer Christen hat? Die Messopfer, Sünden selbst vergibt und sich an den Greueltaten in WK 2 auch schuldig machte. 

 

Warum die Kirche mit den Nazis einen Pakt schloss

www.welt.de/geschichte/article118193758/Warum-die-Kirche-mit-den-Nazis-einen-Pakt-schloss.html

 

Frei- und selbstfinanzierte Gemeinden können sich Häuser oft gerade so leisten. Und es ist gut, dass es diese Gemeinden gibt. 

 

Der Namenschrist aber gibt sein Geld lieber über Steuern an die Katholische Kirche ab. Er fürchtet den Ruf des Gewissens. 

 

Freiheit des Gewissens

 

Gewissen

Bibelkommentare.de

 

Wilhelm Pahls - Religion oder Evangelium (Traktat PDF)

Gewissen.: Seite 4

missionswerk bruderhand

 

Zurück 

Wenn aber dann die Christenheit von der Lehre weggeht / sie aufweicht oder anderes verkündigt und sich mit Baal vermischt, dann wird der Herr diese auf lange Sicht ausspeien, wie er es durch die Offenbarung sagt. 

 

Laodizea - die Volksgerechte

bibelkommentare.de

 

Jeder kann sich heute bekehren. Jeder Mensch hat die Wahlfreiheit, wenn es darum geht, ob Gott es ermöglicht, Ja, die Tür ist weiter offen, die Frage ist, ob der Mensch sich diese selbst durch Uneinsichtigkeit / Eigensinn / Starrsinn / Sturheit verschließt im Herzen, sei es, dass er eine Gemeinde / Kirche hat oder nicht, das ist nachrangig aber Gemeinde geht dem Herrn vor der Welt. Wir sprachen ja von festen Kirchenhäusern und ob es diese grundsätzlich braucht, was die Bekehrung oder die Lehre anbetrifft.

 

Ein Christ kann jederzeit jede Gemeinde prüfen, indem er den Gottesdienst besucht. Wenn dort nicht Christus der Bibel hörbar oder erkennbar verkündigt wird, sondern überwiegend und hauptsächlich Weltliches, dann ist anzunehmen, dass die Gemeinde vom Herrn ausgespien wurde. 

 

Ich hatte auf das überaus wichtige Buch verwiesen

 

Geöffnete Siegel, Auslegung zur Offenbarung

Benedikt Peters - Verlag CLV, kostenlos zu laden. 

 

Welt-und Menschengerechtigkeit

 

Seite 26

Denken wir gerade an die besondere Botschaft dieses Buches: Es bezeugt, dass die Bosheit der Menschen zunimmt, dass die Zivilisation zusehends degeneriert, dass sie sich nicht verbessern und nicht retten lässt, sondern vielmehr im göttlichen Gericht untergehen muss. Das hört man heute gar nicht gern. Wer das offen ausspricht, wird gehasst, gehöhnt, mit Worten gegeißelt, als Defätist und Weltflüchtiger verschrien. Ich befürchte, das ist der Grund, warum immer mehr »Evangelikale« oder »Bibelgläubige« oder wie immer sie sich nennen diese besondere Wahrheit verwässern und ganz langsam das Schwergewicht auf Mitmenschlichkeit und Geselligkeit verlagern. Der uralte Götzendienst, der aus dem Geschöpf mehr macht als aus dem Schöpfer, zieht ein. Bewahrung der Schöpfung droht mancherorts wichtiger zu werden als Buße vor dem Schöpfer und irdischer Friede wichtiger als Frieden mit Gott (Röm 5,1).

 

Gemeinde (n)

 

Seite 32

2. Man kann die sieben Sendschreiben auch als Darstellung einer geistlichen

Entwicklung lesen.

Wir können hierin verfolgen, wie eine Gemeinde geistlich

wächst oder degeneriert, wie sie einen guten Anfang hat wie im

ersten Sendschreiben. Ein an der Oberfläche nicht sichtbarer, aber

folgenschwerer Mangel führt dazu, dass der Herr züchtigt: Er verordnet,

dass die Feindschaft der Welt in offenen Hass und in Verfolgung

umschlägt. Davon lesen wir im zweiten Sendschreiben.

Das dritte zeigt uns, dass man, anstatt sich unter Gottes züchtigende

Hand zu demütigen, dem Druck der Welt dadurch entgehen

kann, dass man sich den Idealen, den Methoden und den Zielen

der Welt angleicht. Das Böse nimmt dann aber in der Gemeinde

zu, wie uns das vierte Sendschreiben demonstriert. Die beiden

sich anschließenden Gemeinden sind je ein Beispiel für zwei Möglichkeiten

der Kurskorrektur: eine halbherzige Umkehr zu Gott

und zu Seinem Wort wie in Sardes oder eine vollständige Umkehr

zu Gott und zu Seinem Wort wie in Philadelphia. Die letzte Gemeinde

zeigt uns schließlich, wo eine jede Gemeinde endet, die

die Zurechtweisungen und Züchtigungen des Herrn nicht beherzigt:

Am Ende steht der Herr draußen, die Gemeinde ist christuslos

geworden. Das nun ist das Schicksal manch einer Gemeinde

oder eines ganzen Gemeindeverbandes gewesen.

 

Katholische Kirche

 

Seite 43

Wenn nun im Zentrum der Gemeinde von Thyatira bereits ein

falsches Opfer steht, dann wird hier angedeutet, was auf die Zeit

Konstantins folgte: Die Kirche von Rom mit dem Bischof von Rom

an der Spitze wird zur Herrin über alle Kirchen im Römischen

Reich. Die römisch-katholische Kirche entstand, in deren Gottesdienst

eben ein falsches Opfer das Zentrum bildet. Bis zum heutigen

Tag ist das Messopfer das Herz des römischen Kultes. Das

ist ein heidnischer, götzendienerischer Ritus, weil er in kühnem

Widerspruch zu Hebräer 10,10.12.14 das einmalige und nie zu

wiederholende Opfer des Leibes Jesu Christi wiederholen will. Ob

mit dem »Weib Jesabel« tatsächlich eine Frau dieses Namens gemeint

ist, oder ob das eine symbolische Bezeichnung ist für Lehre,

die zu geistlicher Hurerei – denn das ist ja aller Götzendienst –

führte, ist einerlei.

 

Auf alle Fälle soll der Name an eine tatsächliche

Jesabel erinnern, die genau das tat, was in Thyatira geschah:

Die Frau des israelitischen Königs Ahab verführte den König zum

Dienst an Baal und Aschera (1Kö 16,31; 21,25) und lud Propheten

der Aschera ein, an ihrem Tisch zu essen (1Kö 18,19). Und auch

ihr Ende war das Verderben (2Kö 9,30-37).

Dieses »Weib Jesabel« verkörpert bereits das, was Paulus in

2Thes 2,7 »das Geheimnis der Gesetzlosigkeit« nennt. Dieses begann

sich schon so früh zu regen. Am Ende wird diese Gesetzlosigkeit

kein Geheimnis mehr, also nicht mehr verborgen sein,

sondern offen als die große Hure auftreten, der wir in Offenbarung

17 begegnen. Dort heißt es nämlich, dass an ihrer Stirn, also

für jedermann lesbar, geschrieben stand: »Geheimnis, Babylon die

große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde«. »Gräuel«

(oder »Scheusale«) ist in der Sprache der Propheten synonym mit

Götzen (5Mo 29,12; Jer 4,1). So begegnen wir wiederum der Hurerei

und dem Götzendienst, den wir in Thyatira bereits vorfanden.

Und wie wir von Jesabel lesen, dass sie die Propheten des Herrn

ermordete, so heißt es von der großen Hure: »Und in ihr wurde

das Blut von Propheten und Heiligen gefunden« (Offb 18,24).

 

Wenn dem nun so ist, wird mit Thyatira bereits der absolute 

 

Teil 2: »Was ist«

 

Tiefpunkt in der Entwicklung des christlichen Zeugnisses im Keim

bloßgelegt. Und es spricht der Herr ja tatsächlich davon, dass man

in dieser Gemeinde »die Tiefen des Satans« erkannt hat, obwohl das

nicht für alle galt. Aber was hier eine Minderheit noch betraf, würde

am Ende die ganze christuslose Christenheit charakterisieren.

Wie passend ist die Verheißung an die Überwinder. Wer nicht

von der Verführung Jesabels mitgerissen worden ist, wer die Tiefen

des Satans nicht erkannt hat, bekommt die Verheißung, dass er

Gewalt über die Nationen haben wird. Wie kostbar ist diese Zusage

gerade für Christen, die unter dem kirchlichen System haben

leiden müssen, das sich seit dem 5. Jahrhundert als »siegreiche

Kirche« ausgab und mit dem Anspruch auftrat, es habe vom

Herrn der Kirche den Auftrag, über die Welt zu herrschen. Diesen

Auftrag hat die Gemeinde natürlich nie bekommen. Jetzt ist

die Zeit, da wir von der Welt weder erkannt noch anerkannt werden

(1Jo 3,2; 4,5.6), da wir verfolgt, geschmäht und gelästert sind,

als Auskehricht der Welt gelten (1Kor 4,8-13). Die Gemeinde wird

erst dann mit Christus herrschen, wenn Er kommt und Sein Reich

aufrichtet. Und wer, weil er Ihm gehörte und Ihm treu war, hier

und jetzt leiden musste, wird dann erhöht werden.

 

Christenheit heute

westliche Hemisphäre

 

Seite 51

Das besondere Kennzeichen der Gemeinde in Laodicäa ist,

dass sie sich Seinem Wort nicht stellt, Ihn nicht ernst nimmt als

den treuen Zeugen; denn sie wird »lau« genannt. Sie sagt Ja zur

Bibel und zu den Meinungen der Welt, zur Lehre der Apostel und

zu den Überlieferungen der Menschen, sie will sich nirgends festlegen,

überall mitreden und allerorts anerkannt oder doch zumindest

nicht unangenehm bekannt sein. Sie ist eine Gemeinde ohne

Grundsätze; sie will auf allen Hochzeiten tanzen, sie ver mischt

sich mit der Welt. Sie ist lau, wie eben laues Wasser dadurch entsteht,

dass man kaltes mit warmem mischt. Vermischung von

Licht und Finsternis, Wahrheit und Lüge, Gemeinde und Welt ist

das Kennzeichen der Christenheit des Endes. Vermischung nennt

man etwas vornehmer auch Synkretismus. Auf dem Weg des Synkretismus

ist sie in ihren eigenen Augen – das beweist, wie blind

sie ist – sehr reich geworden. Endlich hat sie die altmodische Enge

und Ausschließlichkeit des Christentums abgestreift. Sie hat für

alles und jedes Platz. Allein, ein fataler Mangel enthüllt mit einem

Schlag ihre vollständige Verarmung: Sie hat den Christus Gottes

nicht mehr; denn der Herr steht vor der Tür (Vers 20).

Wie ist Lauheit dem Herrn, der selbst die Wahrheit heißt (Joh

14,6), zuwider. Es ekelt Ihn, der selbst bei der Schöpfung Licht und

Finsternis schied, der Seine Priester im Alten Bund anwies, zwischen

rein und unrein zu scheiden (3. Mose 10,10), der selbst »abgesondert

von den Sündern« (Hebr 7,26) war. Es ist Seinem Wesen

 

Teil 2: »Was ist«

so zuwider, dass Er eine solche Gemeinde ausspeit. Damit wird

deutlich, dass auf ihre Weise die Christenheit das gleiche Ende finden

wird wie das alte Israel vor dem ersten, dem babylonischen

Exil. Diesem war angekündigt worden, dass es aus dem Land der

Verheißung ausgespien würde, wenn es sich mit den heidnischen

Völkern vermischen und deren Ansichten und Praktiken mit den

Weisungen des Gesetzes vermengen sollte (3Mo 18,28). Und die

endzeitliche Christenheit wird auch den Juden kurz vor ihrem

zweiten, dem nun fast zweitausend Jahre dauernden Exil gleichen.

Es war damals zu einem leeren Haus geworden (Mt 12,43-

45); ihr Gottesdienst war eine leere Schau; der Herr verließ ihren

Tempel und ließ ihn als bloße Hülse zurück (Mt 23,38). So endet

auch die Christenheit. Sie ist eine leere Organisation und hohle

Religion geworden, die für alle offen ist, nur nicht für den Christus

Gottes. Er Selbst hat sie verlassen und steht nun draußen vor

der Tür. Daher hat die christliche Kirche keinerlei berechtigten

Anlass, mit dem Finger auf das untreue Israel zu zeigen. Sie hat

sich um nichts treuer erzeigt. Wir müssen sogar sagen, im Gegenteil:

Die Christenheit hat höhere Segnungen und eine erhabenere

Botschaft verschmäht. Sie hat die Gnade Gottes in Ausschweifung

verkehrt (Jud 4).