"Ich will das nicht lesen"

Felsentaube als Ursprung der Stadttaube in Europa

wikipedia

 

Taube 

bibelkommentare

Heute ist es mittlerweile jedoch so gekommen, dass der Mensch die Natur mehr ehrt und respektiert, Gott aber als Urheber all dessen aus den Augen verloren hat. 


"Ich will das nicht lesen". 

 

Die Welt wird in Unwissenheit gelassen. Menschen sollen nicht lesen lernen und nicht verstehen können. Dazu muss der Mensch an seine eigene Faulheit "erinnert" werden und der Mensch muss innerlich ablehnen oder es muss ihm das Lesen vorenthalten werden / können. 

 

Es gibt vor allem in arabischen Gefilden Menschen, die alt sind und sie können nicht lesen. Sie haben nie lesen gelernt. Sie glauben an den Islam. Der wurde ihnen erzählt. Sie haben somit nie selbst prüfen können, ob das, was ihnen gesagt wurde, wahr ist. Sie leben vom Hören Sagen und aus dem Umfeld kommend. Das gibt es auch in Deutschland, dass Menschen nicht lesen können. 

 

Nun aber haben wir heute Fernsehen, Internet, Radio, so viele Möglichkeiten, sich selbst zu informieren, in allen Sprachen. Fragen zu stellen, ist das nicht auch ein Menschenrecht → Fragen stellen zu dürfen. Das verwehrt der Islam dem Menschen. Wenn der "Gott des Islam", so viel Einsicht und Weisheit schenken würde, warum dann lehrt er sie nicht das Lesen als Erstes und prüft alles auf die Wahrheit hin. Wenn ein Islamgläubiger sein Buch an Hand der Bibel prüft, wird er die Bibel annehmen und den früheren Glauben verwerfen.

 

Die Bibel sagt: Prüft alles auf die Wahrheit hin.  

 

Überall dort, wo der Mensch absichtlich in Unwissenheit gelassen wird, dort ist davon auszugehen, dass jemand einen anderen unterdrückt und Macht über den Menschen behalten möchte. Das allein sollte schon Grund genug sein, Fragen zu stellen. 

 

Das Problem der Welt ist eine Bildungsfrage

und nicht eine UNO Frage

 

Hätte Gott die UNO eingesetzt, würden diese den Christus und das Heil durch den Glauben an das Evangelium verkünden. So aber arbeitet der Herr auch nicht mit den Menschen, er will, dass sie sich im Alltag auf die Suche begeben, nach ihm. Er will das auch und hat dazu sehr viele Hinweise gegeben in der Welt und das zu erkennen ist nicht schwer. 

 

Ich geriet auf meiner Suche in diverse Lehren und prüfte diese und das war alles falsch. Hat mich nur Geld und Zeit gekostet. Aber man würde mich dort nicht aufhalten können, dafür war ich zu willens, die Wahrheit zu finden. Und ich wusste ja, dass Gott den Ruf erhören würde und ich müsste nur warten, dass er eines Tages antwortet. 

 

Gestern war ich in einigen Geschäften und ich ging hinaus und wunderte und freute mich über so viele fleißige und freundliche Mitarbeiter der Geschäfte und das hat mir echt gut getan. Das war keine aufgesetzte Freundlichkeit, sondern man hatte den Eindruck, dass es echt war. 

 

Und da waren auch hauptsächlich Verkäuferinnen darunter und die waren so fleißig. Das fand ich echt toll und beispielhaft. Das nur aus dem Alltag und wie beispielhaft der Fleiss der Frauen ist. 

 

Oft beklagt sich der Mensch innerlich, wenn er an der Kasse warten muss. Man muss es anders betrachten: Gott kann Menschen und in solchen Dingen prüfen und er tut das auch. Der Herr will Menschen, die arbeiten und fleißig sind, weil er weiß, dass es gut für den Menschen ist, Aufgaben zu haben. In und durch Arbeit können wir als Menschen unglaublich wachsen. Da gibt es sehr viel zu lernen, jeden Tag. Man kann durch Arbeit und indem man die kleinen Situationen erkennt, in einem Jahr innerlich viel wachsen. Darum geht es, nicht zu sagen "gleich ist Feierabend", sondern dankbar zu sein, für Arbeit und sicher sagt man das einmal so oder als Lückenfüller, einfach einmal über die Arbeit nachdenken und was da so gelernt werden kann. 

 

Und der Mensch soll die respektieren, die arbeiten und sich nicht an der Kasse über jeden Kram beklagen, beschweren. Also muss der Mensch sich auch zurück nehmen und Geduld haben. 

 

Die Ampeln, die Verkehrsregeln, alles dient der Erziehung, die komplizierte Steuergesetzgebung, die Normen und all das, das ist sehr viel in Deutschland, das alles aber soll den Menschen zum Nachdenken bringen. 

 

Und wer kann sagen, dass er dabei nicht die 10 Gebote übertreten hat. 

 

Auf der anderen Seite will der Herr dann dem Menschen das Neue Testament in die Hand drücken. Er will den Menschen "umarmen" und erziehen. 

 

Die UN lehrt Menschenrechte. Wie weit sollen die Menschenrechte gehen: "Freiheit bis zum Tod?" Sicher gehören grundsätzliche Rechte dazu, dass jeder in gewisser Weise seine Würde gewahrt sieht und das ist wichtig, aber nicht alles. 

 

Jesus verlangt von dem Menschen in der Bibel, die Wahrheit zu erkennen, sich zum Menschen zu entwickeln und nicht zu einem Tier, Mensch sein und aber auch gleichzeitig ein Kind Gottes werden. Das ist ganz einfach. 

 

Sicher bekommt man von Jesus in der Bibel immer wieder links und rechts eine um die Ohren, das ist auch wichtig, was kann es besseres geben, wie einen guten Erzieher, das ist Liebe. Kinder sollten die Erziehung der Eltern annehmen, hoffentlich haben sie Eltern, die sie erziehen und die Väter und Mütter sollten sich von Gott durch die Bibel lehren lassen. 

 

"Lasst Euch von Gott durch das Evangelium auch umarmen". Er will das so. Er will, dass der Mensch sich ihm zuwendet, damit er dem Menschen das Heil verkündigen kann durch Christus. 

 

Oft wird von Christen einiges verachtet, was die menschliche Lehre hervor gebracht hat, meiner Meinung nach ohne Grund. Eine Geschichte dazu: 

 

Da ist ein Buch, in dem erzählt wird von ein paar Mönchen oder Anwärtern, die müssen stundenlang still sitzen. Das dient der Disziplinierung. Diese Disziplinierung des Geistes und des Körpers und der Seele wird von dem Menschen gewünscht, er will seine eigene Unfähigkeit und Unzulänglichkeit überwinden. Es geht jetzt hier nicht um die körperlichen Übungen, die Paulus im NT abweist, sondern es geht darum, sich auf den Weg zu begeben, wie kann ich wachsen innerlich, wie kann ich mehr ertragen lernen. 

 

Dann kommt "der Meister" und sagt den Lehrlingen: Schippt den großen Haufen Erde vor das Haus. Die Jungs machen sich an die Arbeit. Nach Stunden dann kommt der Lehrer zurück und verlangt von ihnen: Nun schippt ihr den ganzen Haufen Erde hinter das Haus. Vollkommen sinnlos. Die sind echt sauer, aber sie verstehen, was es aussagt. 

 

Das Evangelium beinhaltet alle diese weltlichen Lehren. Es braucht, wer das Evangelium hat, nicht weitere Lehren. Dazu muss man es lesen. Der erste Schritt zur Disziplinierung ist: die eigene Faulheit zu überwinden. 

 

Schritt eins in ein neues Leben. Neues Testament lesen. 

Schritt zwei ist: dabei bleiben

Schritt drei ist: was kann ich dadurch lernen und wie kann ich es im Alltag anwenden

 

Dazu kommt die Zeit. Zeit ist Wachstum, dazu haben wir die Pflanzenwelt. Die können wir betrachten und die Insekten- und Tierwelt, da können wir auch daraus lernen. 

 

Hier auf Erden hat Gott so viele Tausend Hinweise versteckt, ganz offen, dass es nicht schwer ist, zu verstehen. Man muss nur nachdenken und gucken. 

 

Gott sagt zu Hiob: Gürte dich wie ein Mann. Das bedeutet, im Leiden innerlich aufrecht gehen und lernen. 

 

Hiob 38
2Wer ist der, der den Ratschluß verdunkelt mit Worten ohne Verstand? 3Gürte deine Lenden wie ein Mann; ich will dich fragen, lehre mich!4Wo warst du, da ich die Erde gründete? Sage an, bist du so klug!…

 

Das wird oft falsch eingeschätzt, die Geschichte um Hiob, weil er Gott nicht erkannt hatte, Gott kann man besonders dann erkennen und er ist uns nahe im Leiden und so spricht Hiob schließlich: 

 

Hiob 42

Und Hiob antwortete dem HERRN und sprach: 
   Ich erkenne, daß du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer. "Wer ist der, der den Ratschluß verhüllt mit Unverstand?" Darum bekenne ich, daß ich habe unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe.

 

 

Dann ist da Nebukadnezar gewesen, der durfte, um Gott zu erkennen und kennen zu lernen Gras fressen, wie ein Tier, Daniel spricht zu Nebukadnezar: 

 

Daniel 4

19Da entsetzte sich Daniel, der sonst Beltsazar heißt, bei einer Stunde lang und seine Gedanken betrübten ihn. Aber der König sprach: Beltsazar, laß dich den Traum und seine Deutung nicht betrüben. Beltsazar fing an und sprach: Ach mein Herr, daß der Traum deinen Feinden und seine Deutung deinen Widersachern gälte! 20Der Baum, den du gesehen hast, daß er groß und mächtig ward und seine Höhe an den Himmel reichte und daß er sich über die Erde breitete 21und seine Äste schön waren und seiner Früchte viel, davon alles zu essen hatte, und die Tiere auf dem Felde unter ihm wohnten und die Vögel des Himmels auf seinen Ästen saßen: 22das bist du, König, der du so groß und mächtig geworden; denn deine Macht ist groß und reicht an den Himmel, und deine Gewalt langt bis an der Welt Ende. 23Daß aber der König einen heiligen Wächter gesehen hat vom Himmel herabfahren und sagen: Haut den Baum um und verderbt ihn; doch den Stock mit seinen Wurzeln laßt in der Erde bleiben; er aber soll in eisernen und ehernen Ketten auf dem Felde im Grase gehen und unter dem Tau des Himmels liegen und naß werden und sich mit den Tieren auf dem Felde weiden, bis über ihn sieben Zeiten um sind, 24das ist die Deutung, Herr König, und solcher Rat des Höchsten geht über meinen Herrn König: 25Man wird dich von den Leuten stoßen, und du mußt bei den Tieren auf dem Felde bleiben, und man wird dich Gras essen lassen wie die Ochsen, und wirst unter dem Tau des Himmels liegen und naß werden, bis über dir sieben Zeiten um sind, auf daß du erkennst, daß der Höchste Gewalt hat über der Menschen Königreiche und gibt sie, wem er will. 26Daß aber gesagt ist, man solle dennoch den Stock des Baumes mit seinen Wurzeln bleiben lassen: dein Königreich soll dir bleiben, wenn du erkannt hast die Gewalt im Himmel. 27Darum, Herr König, laß dir meinen Rat gefallen und mache dich los von deinen Sünden durch Gerechtigkeit und ledig von deiner Missetat durch Wohltat an den Armen, so wird dein Glück lange währen.

28Dies alles widerfuhr dem König Nebukadnezar. 29Denn nach zwölf Monaten, da der König auf der königlichen Burg zu Babel ging, 30hob er an und sprach: Das ist die große Babel, die ich erbaut habe zum königlichen Hause durch meine große Macht, zu Ehren meiner Herrlichkeit. 31Ehe der König diese Worte ausgeredet hatte, fiel eine Stimme von Himmel: Dir, König Nebukadnezar, wird gesagt: dein Königreich soll dir genommen werden; 32und man wird dich von den Leuten verstoßen, und sollst bei den Tieren, so auf dem Felde gehen, bleiben; Gras wird man dich essen lassen wie Ochsen, bis über dir sieben Zeiten um sind, auf daß du erkennst, daß der Höchste Gewalt hat über der Menschen Königreiche und gibt sie, wem er will. 33Von Stund an ward das Wort vollbracht über Nebukadnezar, und er ward verstoßen von den Leuten hinweg, und er aß Gras wie Ochsen, und sein Leib lag unter dem Tau des Himmels, und er ward naß, bis sein Haar wuchs so groß wie Adlersfedern und seine Nägel wie Vogelsklauen wurden.

 

Und nun, das Großartige an der Sache: 

 

34Nach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf gen Himmel und kam wieder zur Vernunft und lobte den Höchsten. Ich pries und ehrte den, der ewiglich lebt, des Gewalt ewig ist und des Reich für und für währt,

35gegen welchen alle, so auf Erden wohnen, als nichts zu rechnen sind. Er macht's, wie er will, mit den Kräften im Himmel und mit denen, so auf Erden wohnen; und niemand kann seiner Hand wehren noch zu ihm sagen: Was machst du?