Der Horizont und die Gnade

 

"Wenn Dein Horizont die Gnade ist,

dann reicht die Gnade weiter."

 

Epheser 2

 

Vom Tod zum Leben

Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. 
Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist. 
Unter ihnen haben auch wir alle einmal unser Leben geführt, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie auch die anderen. 
4-5 Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet. 
Er hat uns mit Christus Jesus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz in den himmlischen Bereichen gegeben, 
um in den kommenden Zeiten den überfließenden Reichtum seiner Gnade zu zeigen, in Güte an uns durch Christus Jesus. 
Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft - Gott hat es geschenkt - , 
nicht aus Werken, damit keiner sich rühmen kann.
 


Versöhnung von Juden und Heiden in Christus

11 Erinnert euch also, dass ihr früher von Geburt Heiden wart und von denen, die äußerlich beschnitten sind, Unbeschnittene genannt wurdet. 
12 Zu jener Zeit wart ihr von Christus getrennt, der Gemeinde Israels fremd und von dem Bund der Verheißung ausgeschlossen; ihr hattet keine Hoffnung und lebtet ohne Gott in der Welt.1 
13 Jetzt aber seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, in Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen. 
14 Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile und riss die trennende Wand der Feindschaft in seinem Fleisch nieder.2 
15 Er hob das Gesetz mit seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in sich zu einem neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden 
16 und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet. 
17 Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. 
18 Denn durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater. 
19 Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde und ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. 
20 Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Eckstein ist Christus Jesus selbst. 
21 In ihm wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn. 
22 Durch ihn werdet auch ihr zu einer Wohnung Gottes im Geist miterbaut.

 

Es ist allein Gottes Werk, dass wir gerettet werden / wurden. Niemand kann sich damit rühmen, dass er sich selbst erweckt habe. Die Gnade reicht weiter, wie der Horizont, nicht als Aufforderung zu Sünde, sondern als offene Tür, dass niemand auf seine eigenen Werke bauen kann und sich deswegen rühmen kann. Es gibt keinen Glauben ohne Frucht, bei vielen ist es eine Frucht, dass sie sich vom Bösen abwenden oder allein, dass sie nichts Böses im Sinn haben. 

 

Roemer 7
18Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht. 19Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.20So ich aber tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbe nicht; sondern die Sünde, die in mir wohnt.…

 

Es kommt vielfach vor, dass Christen sündigen. Mehr, wie nach außen hin bekannt ist und gesagt wird. Das kann, wenn die eigene Zucht zu streng ist oder wird, zu Heuchelei und zu falscher Frömmigkeit führen. 

 

Der Christ braucht Zeit und er wird erbaut. Sehr viele Christen können große Schwierigkeiten im persönlichen Umfeld haben / bekommen, weil man deren Zeugnis nicht versteht. Die großen Kämpfe finden eigentlich innerlich statt, im persönlichen Umfeld und da muss der Christ langsam sein und rücksichtsvoll mit sich selbst und mit dem Umfeld und die Gnade Gottes weiter geben, so, wie er selbst sie erhalten hat. 

 

Er hat die Gnade geschenkt bekommen, vom Herrn allein. Alles ist Gottes Werk, wir können dem nichts hinzufügen. Sicher möchte der Christ sehr viel tun und nicht einfach so herum sitzen. 

 

Warum hat menschlicher Stolz mit Gottes Gnade so viele Probleme?

keine-tricks-nur-jesus.de/2014-04/warum-hat-menschlicher-stolz-mit-gottes-gnade-viele-probleme.html

 

Glaube braucht Zeit, Geduld und Gnade und Vertrauen. Das mag für viele ein ganz anderes Leben sein, ein neuer Worteschatz, ein neues Denken, ein völliger Bruch hin zu einem neuen Leben.

 

Ein insgesamt neues Gewand. Die Jünger waren drei Jahre mit Jesus umher gezogen, sie wussten teils immer noch nicht, wer er war. Sie hatten all die Wunder gesehen, die Jesus getan hatte, er muss verzweifelt gewesen sein, Jesus, als er sie fragte darüber, wer er sei und sie ihm antworteten: 

 

Mt 16

Das Bekenntnis des Petrus und die Verheißung an ihn

13 Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, daß des Menschen Sohn sei? 14 Sie sprachen: Etliche sagen, du seist Johannes der Täufer; die andern, du seist Elia; etliche du seist Jeremia oder der Propheten einer. (Matthäus 14.2) (Matthäus 17.10) (Lukas 7.16) 15 Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, daß ich sei? 16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! (Johannes 6.69) 
   17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona's Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. (Matthäus 11.27) (Galater 1.15-16) 18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. (Johannes 1.42) (Epheser 2.20) 19 Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein. (Matthäus 18.18) 
   20 Da verbot er seinen Jüngern, daß sie niemand sagen sollten, daß er, Jesus, der Christus wäre. (Matthäus 17.9)

 

Das Binden und Lösen hat damit zu tun, dass ein Christ erkennen und bezeugen kann, dass einem Bekehrten Sündenvergebung zuteil wurde. Ein Text dazu: 

 

www.zeugnis-für-jesus.de/2017-1/mt-16-19-vom-binden-und-lösen

 

Und 

Nathanael begegnet Jesus

bibelstudium.de/articles/4285/nathanael-begegnet-jesus.html

 

Wenn Menschen / Gläubige nun die Errettung auf ihre eigenen Werke richten, dann schließen sie anderen die Tür, weil diese sich dann vom Glauben vielleicht abwenden, die Frage ist dann "Wenn du Christ bist, warum sündigst Du" oder "das stimmt doch alles nicht". 

 

Das Werk ist eine Frucht des Geistes, als ein Verhalten vom Geist Gottes gewirkt, das wirkt zum Guten. Deshalb wird es keinen Gläubigen geben, ohne gute Werke, weil er den Geist Gottes hat und dieser an ihm wirkt und Dinge sind und werden von ihm gewirkt. 

 

Ich lasse / gebe nun eine Woche Zeit oder mehr,

bis der nächste Text kommt und

bitte diesen nachfolgenden Artikel

ausführlich zu lesen. 

 

Das Wort widerstreben, duden.de

 

sich aufbäumen, sich auflehnen, sich empören, sich entgegenstemmen, entgegentretenmeuternopponieren, sich stemmen, sich wehren, Widerspruch erheben, Widerstand entgegensetzen/leisten, widerstehen, sich zur Wehr setzen; (gehoben) aufbegehren, sich bäumen, frondierentrotzen; (bildungssprachlich) rebellierenrevoltieren

 

Dem Übel nicht widerstreben

von
Wolfgang Schneider

bibelcenter.de

 

Der Wandel . . . 

 

Frage der Vergeltung?

Wir erkennen auch, daß diese Aufforderung Jesu mit dem Begriff der Vergeltung in Zusammenhang steht. Darum geht es in den Beispielen, und Jesus spricht an, was es damit auf sich hat und wie man sich dazu stellen soll.

Wie bereits erwähnt, ist der Selbsterhaltungstrieb einer der am tiefsten verwurzelten Triebe im Menschen. Wenn dieser nicht in ganz bestimmten Schranken bleibt, äußert er sich in einem ungebändigten Verlangen nach Selbstvergeltung, bei der ungezügelter Egoismus, Rachsucht, Habsucht, Neid, Haß, Mißgunst und andere böse Dinge auftreten. Auf eine Beleidigung folgt eine schlimmere Beleidigung, auf einen kleinen Vorwurf folgt ein böser Vortrag, einem bösen Wort folgt als Antwort ein ganzer Schwall böser Worte. All das kommt aus dem Affekt, der momentanen inneren Erregung heraus, wobei einer Sache sofort eine noch mächtigere Sache entgegen gehalten wird. Diese Art von Selbstbehauptung führt aber nur zu einem bösen Ende — es wird sozusagen immer mehr Benzin aufs Feuer gegossen. Dieses Gift des Bösen zerstört schließlich jede Beziehung, und ein Zusammenhalt ist nicht mehr möglich. Was übrigbleibt, ist ein Kampf aller gegen alle, und Auflösung, Zerrüttung, Anarchie und Chaos sind dann das Resultat solchen Widerstrebens gegen das Übel.

 

Dem Übel nicht widerstreben

bibelcenter.de

 

 

 

Ein Beispiel: Jemand ist ein einer Gegend aufgewachsen, wo es ein wenig wild ist. Und er hat gelernt, sich frühzeitig durchzusetzen und zu wehren und er ist es gewohnt, das so zu tun, das kennt sein Umfeld von ihm. Wie soll ein solcher Mensch in kurzer Zeit, seinen Wandel erklären. Man wird mit dem Kopf schütteln "Was ist denn nun mit dem los". Dazu ist dieser Text auch gemacht, dass man ihn weiter geben kann. Dann wird es besser verstanden. Texte können sehr gute Mittler sein und dafür sind viele Texte hier geschrieben. 

 

Es wird Menschen geben, die zum ersten Mal in ihrem Leben ein wenig Akzeptanz, Zuneigung, Wohlwollen und mehr erfahren, von dem Wort geliebt sein, möchten wir gar nicht erst reden. 

 

 

 

"Wenn Dein Horizont die Gnade ist,

dann reicht die Gnade weiter."