Warum Religionsanhänger oft nicht zum Glauben kommen

Die Ursachen sind vielfältig. Der angenommen Konfessionelle geht in eine Kirche, aber im Alltag verhält er sich so, wie er weiß, dass er das nicht so tun soll, angenommen die Nachbarschaft wird tyrannisiert oder auch im Straßenverkehr ist der Verkehrsteilnehmer rücksichtslos, obwohl es ihm anders beigebracht wurde.

 

Das trägt dazu bei, dass die Tür zum Glauben zwar offen ist, aber der Mensch sie sich selbst durch sein unbussfertiges Verhalten und ohne reuig zu sein, selbst schließt. 

 

Es gibt zahlreiche weitere Beispiele, von denen wir auch bereits sprachen, im Grunde alle die Merkmale, die dazu führten, dass im Alten Testament der Herr die Israeliten verließ und sie der Welt überließ, weil heute ist das Heil durch den Glauben eigentlich allen zugänglich und soll allen zugänglich gemacht werden und sein, was aber nicht der Fall ist, weil ein falsches Verhalten die Gesellschaft hervorbringt, denn Menschen schauen von einander ab und das Evangelium ist heute gemeinhin nicht von Interesse und wird deswegen auch nicht weiter gegeben in der Form, wie es möglich sein könnte. 

 

Die Folgen der Religiösität (außen aber nicht inwendig) sind eine Flut von Gesetzen und doch helfen die Gesetze bedingt. Gesetze sind ursächlich nicht dazu gemacht, zu bestrafen, sondern das Zusammenleben in einer Gesellschaft zu regeln, damit der Mensch sich nach einer Norm richten kann. Gesetze sind nicht dazu da, dass der Mensch sich peinlichst genau danach richtet, sondern vernunftbegabt und logisch danach handelt, wie es die Situation erfordert, im Zweifel aber gilt das Gesetz und nicht die Interpretation und nicht: wie weit kann das Gesetz gedehnt und verdreht werden, damit es dann schließlich umgangen werden kann.  

 

Hinzu wird durch Massenmedien ein falsches Evangelium verkündigt, deshalb auch sinken die Auflagen stetig und inhaltlich verschlechtert sich der Inhalt, das sind Beispiele.  

 

Hinzu kommen Manipulation und falsches Gewicht im Handel, illegaler Handel, Handel von verbotenen Substanzen, Sozialschwindel, den Schwächeren benachteiligen, der Schwächere, der sich schwach macht, um wieder den anderen zu manipulieren und um so das Recht zu beugen. 

 

Das insgesamt mögen Hinderungsgründe sein, warum der Herr

Menschen nicht zum Glauben ruft oder aber immer wieder durch Christen die Fehler aufzeigt oder sei es, dass das Gewissen den Menschen plagt.  

 

Das letzte Buch auf welches ich verwies (Jack Nasher, Deal, Du gibst mir, was ich will.) hat sich als sehr lesenswert erwiesen, ich empfehle es zusätzlich, es kann vielen die Fehler im Alltag aufzeigen. Es beinhaltet (gute) Erfahrungen von einfachen Leuten, großen Verantwortlichen und auch Staatsdienern, es geht um Handel und Macht und wie der kleine Mann selbst manipuliert und auch von geschulten Verkäufern manipuliert wird und wie man Misserfolgen entgegen treten kann. 

 

Das Buch ist für bekehrte Christen nicht zwangsweise Lekture, denn der Gläubige wird in solchen Dingen vom Herrn bewahrt, ich sprach davon, die Psalmen zu lesen und in der Lehre zu bleiben.