Von der Macht zum Ziel

Macht hat nichts mit äußerer Gewalt und Ansehen zu tun. Das Buch "Deal", wie ich es bereits erwähnt von Jack Nasher hat dazu sehr gute Aussagen und es ist für die Evangelisationsfrage sehr nützlich.

 

 

Überschriften aus dem Buch: 

 

Die Beziehung zum Gegenüber

Involvieren Sie den anderen

Wertschätzung

Entschuldigen

Vertrauen und Glaubwürdigkeit

Gemeinsamkeiten

Kulturelle Unterschiede

Keine Gegenreaktion

Mit Emotionen umgehen

Verständnis zeigen

Die Emotionen des anderen

 

Hört sich alles recht /eher christlich an, hätte man nicht erwartet, solche Überschriften in einem Buch von "Macht".  und "Deal". 

 

Ein Problem, was viele Kleinunternehmer haben: Sie verlieren bei den Beziehungen, die sie zum Kunden / Gast knüpfen, das Ziel aus den Augen, nämlich Geld zu verdienen. 

 

Kirchengemeinden verlieren das Ziel aus den Augen, das Evangelium zu verkündigen. Wird denn der Herr jemanden in eine Kirche schicken, wo er nicht sprechen kann, wo er nicht verkündigt wird? Warum sollte er das tun. Dann schickt er die Leute woanders hin, die suchen. An dem Dilemma haben Kirchen selbst die Ursache gesetzt. 

 

Wenn ein Mensch in eine Gemeinde geht, dann will er Gott kennen lernen und nicht nur Gemeinde und nicht nur Soziales und nicht nur Kuchen essen und Kaffee trinken und nicht nur Gerede und Weichgespültes aus der Welt. 

 

Weichspüler gibt es überall. Der Mensch braucht Erziehung auf den Glauben hin. Wenn wir ständig durch das Geld erzogen werden, nutzt uns das gar nichts. Wenn angenommen das Geld ständig knapp gehalten wird, um den Gläubigen zu erziehen, so macht das im Endeffekt keinen Sinn. 

 

Gemeinden, die an der Geldfrage zu scheitern drohen, sollten bitten um Ursachenbenennung. Geldfragen können einen ganz schön ermüden, es ist immer dasselbe Spiel. Um dieses Spiel zu beenden, versuchen Menschen mehr zu verdienen, sie wollen einfach Ruhe haben, es ist nicht allein der Gier geschuldet, das darf man nicht verwechseln. Solche Ideen kommen auf, wenn Gemeinden sich von der Welt selbst isolieren und nicht mehr auf Weisung hören, es müsse einer von Status und Ansehen sein.