Die Verhinderung des Erwachsenwerdens

 

Ein lesenswerter Artikel 

 

Die Verhinderung des Erwachsenwerdens

misesde.org

 

Zitat aus dem Text: 

 

Der moderne Wohlfahrtsstaat indes hat kein Interesse an Bürgern, die ein von seinen Wohltaten unabhängiges Leben führen. Die Bürger sollen möglichst lebenslänglich im Status unmündiger Kinder bleiben, damit er sie jederzeit kontrollieren und nach seinem Gutdünken lenken kann. Alle dazu eingesetzten Maßnahmen dienen der Infantilisierung – also einer künstlichen Verhinderung des Erwachsenwerdens.

 

 

Nahezu alle wichtigen Lebensbereiche stehen unter Staatskuratel: Bildung, Gesundheit, Renten, Massenverkehrsmittel und viele andere mehr. Der Leviathan enteignet im großen Stil die Leistungsträger, um all diese wunderbaren Dinge jedermann „gratis“ oder zu Sozialtarifen anbieten zu können. Dazu stellt er es den Bürgern nicht frei, seine Angebote anzunehmen oder nicht, sondern zwingt sie in seiner Eigenschaft als (Macht-)Monopolist zu deren Annahme

 

Kommentar von mir, auch stichwortartig: 

Als ich in der Schule war, da dachte ich oft: "Was bringt man mir hier für einen Unfug bei". Das meiste von dem Gelehrten konnte man nicht für das Leben im Alltag gebrauchen. 

 

Sport wurde kaum gemacht, nötigenfalls vergaß man absichtlich seinen Turnbeutel, weil man halt eben nicht für eine halbe Stunde Sport, den Beutel den ganzen Tag mit herumschleppen wollte. 

 

Die Bücher vergaß man dann auch sehr oft, weil sie einfach zu schwer und zu viele waren und in den meisten Fällen brauchte man sich auch gar nicht. 

 

Das, was wirklich wichtig zu lernen war, waren Dreisatz und Prozentrechnung und Sprachen. Ich war auch wirklich auf einer sehr schlechten Schule. Das prägt, wenn man Pech hat, für das Leben. Ich ging anschließend auf eine Berufsfachschule, dann wurde es besser. Diese riss das noch einmal raus. 

 

In der Schule dachte ich: "Es geht im Leben hier auf Erden um Geld, aber man bringt mir nichts darüber bei. Es geht um Gesundheit, nichts wird mir bei gebracht. Es geht um Wirtschaft und wie man Unternehmen gründet, nichts wurde mir beigebracht. Es geht um Ernährung und wie man einen Haushalt führt, nichts wurde darüber gelehrt. Es geht im Leben um Philosophie und Fragen Stellen, nichts davon wurde mir beigebracht." 

 

Ich verließ die Schule praktisch ohne Wissen für das Leben. Das, was das Leben berührt und das Leben jedes Einzelnen auch prägt, wird außen vor gelassen und als selbstverständlich hingestellt. 

 

Wie man Berufungen, Gaben erkennt und den richtigen Beruf findet: Fehlanzeige. Mir fehlte auch der Einsatz der Eltern in den Schulen, dass sie sich mit den Lehrern über das Schul"programm" unterhielten, Fehlanzeige. 

 

Die Lehrer selbst waren vielleicht sogar von dem Schulstoff überzeugt. Ich kann das nicht beurteilen, aber ich fand es verwunderlich, dass man jahrelang lehrt, ohne wirklich zu fragen, inwieweit das denn dienlich sei. 

 

Das Wichtige aber dann auf der anderen Seite in der Schule ist, dass der Mensch dort Freunde für das Leben findet. Diese Zeit ist sehr wichtig, denn Freunde prägen im Leben. Man muss vernünftige Freunde haben, die auch eine Meinung haben. 

 

Schule und Kleidung

Es wurde viel auf Kleidung geschaut und das war grotesk. Daran erkennt der Mensch den anderen. Er bildet sich eine Meinung und es führt hier und da zu Meinungsterror und Gesinnungen, zu Gruppen und Ausschluss. 

 

Gegen solches wehrt man sich nicht sonderlich, weil es keinen Sinn macht, darüber zu reden. Man hat nur unnötige Abnutzungskämpfe und spricht einfach nicht darüber. 

 

Man sucht sich halt andere Leute und bleibt von den anderen fern. 

 

Die Zeit in der Schule geht dann auch vorbei, schneller wie man denkt und eigentlich sollte es mit die beste Zeit sein, die man im Leben hat. Es gibt noch keine wirklichen Geldsorgen, es muss keine Wohnung bezahlt werden und auch sonst ist die Zeit recht einfach und unbekümmert.

 

Nebenher kann gearbeitet werden, das nötige Kleingeld zu verdienen. Nebenjobs gibt es überall. Wer Glück hat, findet so den Einstieg in das Berufsleben. 

 

Was Bewerbungen angeht, das Angebot war grundsätzlich schlecht. Die meisten Schüler waren schon über Familie und der Familie Nahestehende mit Lehre und Ausbildung versorgt. 

 

Ich glaube, ich habe im laufe des Lebens nicht einen Menschen kennen gelernt, der über das Arbeitsamt einen Job vermittelt bekommen hätte. Da fragt man sich schon, wozu es dieses Amt denn geben würde. 

 

Somit geht man irgendwie unwissend in das Leben, ohne wirkliche Hilfe und ohne irgendwelches Geländer, worauf man vertrauen kann, es gibt irgendwie keinen echten Rahmen, nach dem man sich richten kann. 

 

Was will ich damit sagen: Ich möchte Argumente darlegen, dass es überaus nützlich ist, wer darauf aufmerksam gemacht wird, die Bibel zu haben und zu Glauben. Es gibt eine Unzahl von Segnungen, die der Mensch dadurch erfährt, dass er im Glauben ist und aus dem Glauben lebt. 

 

Katholizismus und Konfession haben damit nichts zu tun. Davon kann man sich getrost abwenden. 

 

Das nötige Wissen über Ernährung und alle oben beschriebenen fehlenden Themen wie Geld musste ich mir dann selbst im laufe der Jahre aneignen. Ich wollte das nötige Wissen haben, um nicht abhängig gemacht werden zu können von außen. Das aber kam erst später, vorher lernte ich Sprachen um mehr Möglichkeiten zu haben und war auch im Ausland. 

 

Die Bücher über Geld und Ernährung waren überaus aufschlussreich und auf der Berufsfachschule brachte man uns Außenhandelsbetriebslehre bei und auch Volkswirtschaftslehre. Sehr nützlich und hilfreich. Betriebswirtschaftslehre hatte mich nicht so sehr interessiert, weil es nicht um Unternehmensgründung ging, wie um Konzerne, Werbung und Marketing, das konnte ich kaum gebrauchen. 

 

Es gab nur einmal einen Lehrgang auf der Fachhochschule, wo ich kurz war, der handelte von Unternehmensgründung und es war ein Simulationslehrgang. Die kurze Zeit auf der Fachhochschule war sehr hilfreich, weil wir dort lernten, wie ein Vertrag geschlossen wird. Ich glaube das war das Fach Recht. Wir lernten das Bürgerliche Gesetzbuch kennen. Dort steht alles beschrieben. 

 

Man stellt dann fest, wenn man das Grundgesetz kennt und das BGB und auch das HGB, dass der Mensch auch nach Gutdünken Verträge macht, die so nach dem BGB und HGB nicht stets wirklich wirksam sind. Das Grundgesetz hingegen kennt kaum einer. 

 

Heute wissen teils Erwachsene nicht, wie ein Vertrag zustande kommt. Das Grundgesetz ist in der Schullehre auch nicht enthalten gewesen, das lernte ich anderswo. 

 

Hier in Deutschland hat man Bildung "ohne Ende", das gibt es in anderen Ländern nicht so, wie hier. Es kann aber auch zu "Verbildung" kommen, das bedeutet, man lernt zu viel von dem, was einem nicht dient. 

 

Gott kümmert sich sehr oft auch um die, welche nicht im Glauben sind. Man kann es im Alltag erkennen. Das macht Gottes Geist. 

 

Gestern las ich das Buch 1. Makkabäer zu Ende und ich dachte nach: Die Israeliten hatten solche Kämpfe, das ist beinahe nicht mehr vorstellbar. Immer wieder mussten sie Mauern rings um das Heiligtum bauen und immer wieder wurden sie angegriffen und man versuchte sie zu vernichten. Immer und immer wieder wurde das Land bedrängt. 

 

Ich bin gespannt darauf, was mich in 2. Makkabäer erwartet. Dabei geht es ja auch um die Zeit, zu der denn später Christus auf die Erde kommen sollte. Ich bin gespannt darauf, wie die Israeliten zu der Zeit organisiert waren und ob die Römer das Land schon besetzt halten würden. Mit den Römern hatten sie gute Verträge gemacht in 1. Makkabäer und waren einander freundschaftlich, ja sogar brüderlich gesinnt. 

 

Die Römer waren laut 1. Makkabäer damals sehr mächtig, fair und gerechtigkeitssuchend, nach dem, was sie wussten und wie sie sich dann organisierten, das ist schon sehr interessant zu lesen. Ich habe in keinem Geschichtsbuch einen solchen guten Abriss der Geschichte lesen dürfen, aber Geschichte und Monumente waren auch nie mein "Steckenpferd". 

 

Dann dachte ich an eine Sache. Das (1. Makkabäer) war zu der Zeit, wo Jesus noch nicht hier gewesen war. Nun ist er aber vor etwa 2.000 Jahren da gewesen und für die Menschheit hat seither eine neue Zeitrechnung begonnen, ein neuer Abschnitt für die Menschheit wurde von Gott gegeben. 

 

Erst daheraus bildeten sich so etwas wie vernünftige Gesellschaften, oder eben gab es immer wieder Versuche. Das alles ist allein sein Werk und die Frucht seiner Lehre und das Wirken von Gottes Geist. Die Römisch Katholische Kirche hat die freien und unabhängigen Christen außerhalb der Kirche immer wieder gemeuchelt, so lange, bis kaum mehr welche übrig geblieben waren. 

 

Über den nachfolgenden Link findet sich eine gute Übersicht "über die Reiche der Welt", die der Bösewicht dem Herrn Jesus geben wollte, wenn dieser in anbeten würde. 

 

DAS TIER DER OFFENBARUNG

John H. Ogwyn
weltvonmorgen.org

 

 

Matthaeus 4
 8Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfällst und mich anbetest.…

 

Ich hatte über Katholizismus vor kurzem Artikel verfasst. Dann dachte ich an Köln. Köln hatte eine Stadtmauer und die wurde nach und nach abgebaut. Wäre Christus nicht auf Erden gewesen, hätte es solche Stadtmauern immer noch gebraucht und das überall. 

 

Abriss der Mauer

wikipedia

 

Köln war ja im laufe der Geschichte auch eine bedeutende Pilgerstadt für religiöse Menschen. Es lohnt sich sehr, die Geschichte von Köln einmal zu lesen. Davon hatte ich auch bereits geschrieben

 

zeugnis-für-jesus.de/wusstest-du-schon-geschichte

 

Der Jakobsweg als Pilgerreise ist ja heute sehr modern. Solche Pilgerreisen sind im Grunde Religion und unbedeutend, was den Glauben anbetrifft. Es mag sein, dass ein Mensch eine gewisse Selbstfindung möchte, aber es ist nur der erste Schritt vielleicht in Richtung Glauben nach einer Zeit der Suche. 

 

Ich hatte ja beschrieben, dass der Mensch, der materiell und sozial wohl versorgt ist, dass er dann mitunter spirituelle Wege geht oder religiöse Wege, die ihn leider nicht zum richtigen Ziel führen, sondern eher in falsche Gefilde. 

 

Was will ich durch den Text mitteilen, es gibt Bücher, die man kennen und vielleicht auch gelesen haben muss: 

 

Das Grundgesetz

Das BGB und eventuell auch das HGB

Die Bibel 

 

So hat man dann schon ein sehr gutes Fundament. Darüber hinaus ist das Wissen bedeutsam über Übersäuerung und Gesundheit. Das aber ist auch, wenn man genau hinschaut, in der Bibel enthalten. Es sind alle Themen, die den Menschen im Leben berühren in der Bibel enthalten. Man muss nur genau hinschauen. Ich bin überzeugt, dass wir all das Wissen, das die Bibel offenbart in einem Leben nicht erfassen können. 

 

Sprachen lernen ist überaus wichtig, ich habe es bereits angesprochen in der Rubrik "Für den Alltag" glaube ich, war es und dort sind auch Dokumente enthalten, Passwörter zu organisieren und anderes. 

 

Eine Fremdsprache zu lernen ist eine vernünftige Entscheidung. Eine Sprache lernt sich sehr schnell, es braucht nicht viel mehr wie 1.000 - 1.500 Worte für die Basis und dann bis 3.000 Worte für etwas mehr Kommunikation. 

 

Man lernt eine Fremdsprache am besten so, dass man ganze oder teilweise Sätze auswendig lernt. Später dann beginnt man in der Fremdsprache zu denken. 

 

Die Bibel ist so betrachtet auch eine Sprache, die man lernt. Sie verändert den Worteschatz und so das Leben, weil das Leben durch das Denken und die Worte gemacht wird (Aufmerksamkeit). 

 

Für Heranwachsende und auch Erwachsene finde ich sehr wichtig, eine Zeit in einer Bibelgemeinde verbracht zu haben. Diese Zeit ist sehr nützlich. Die Bibelgemeinde nennt sich dann in etwa Freie Christen, in jedem Fall wird die Bibel gelehrt und der Glaube und Jesus Christus verkündigt. Daran kann man es erkennen. 

 

Ich werde als Nächstes mich daran machen, wieder ganze Bibelverse auswendig zu lernen, das hatte ich schon einmal begonnen und den Sprachworteschatz der Bibel mehr in den Alltag zu integrieren. Über die biblische Sprache kann sehr vieles im Alltag verkürzt werden.

 

Ich kann aufsagen zum Beispiel Johannes 5,24 und andere Bibelverse konnte ich auch. Da will ich mich wieder heran arbeiten. Es gibt also genug zu tun und es ist immer Beschäftigung und auch möglich, wenn man im Glauben ist. 

 

Der Herr füllt die Leere, die der Mensch vielleicht hat, auf. 

 

Die biblische Sprache: 

 

Ein Beispiel: 

 

Ein Gläubiger fragt den anderen: 

 

"Was machst du"

"Wohin gehst du"

 

"Was machst Du" kann bedeuten, dass der Christ den anderen ermutigen möchte. Oder er fragt ihn gleichzeitig dadurch auch, was geschehen ist. Dafür steht auch die Frage "Wohin gehst Du". 

 

Der Herr hat Elija zum Beispiel so angesprochen, siehe nachfolgend, als dieser ganz verzweifelt war und hat es auch mit Hagar so gehalten. 

 

1.Koenige 19
9und kam daselbst in eine Höhle und blieb daselbst über Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm und sprach zu ihm: Was machst du hier, Elia? 10Er sprach: Ich habe geeifert um den HERRN, den Gott Zebaoth; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen und deine Altäre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwert erwürgt, und ich bin allein übriggeblieben, und sie stehen darnach, daß sie mir mein Leben nehmen.…

 

1.Mose 16
7Aber der Engel des HERRN fand sie bei einem Wasserbrunnen in der Wüste, nämlich bei dem Brunnen am Wege gen Sur. 8Der sprach zu ihr: Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her, und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von meiner Frau Sarai geflohen. 9Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre wieder um zu deiner Frau, und demütige dich unter ihre Hand.…

 

Der Mensch berichtet von dem Geschehenen und seinen Sorgen und Nöten. Gott weiß natürlich ganz genau, was geschehen ist, aber er wendet sich bewusst dem Gläubigen zu und muntert ihn auf. 

 

Den Herrn Jesus fragten sie, als sie ihn das erste mal sahen: "Rabbi, wo wohnst Du." Jesus verstand diese Frage natürlich sofort, denn sie beinhaltete

die Bitte "Herr, wir möchten dich kennen lernen, bitte lehre uns".