Zeugnis: Matthäus 6, 19-34

 

Ich hatte also genug von dem Hamsterrad der Welt, weil es keinen Sinn machte. Deshalb ja auch sagt der Arbeiter: "Ich will mit so und so vielen Jahren schon ausgesorgt haben und in Pension gehen" oder ähnliches. 

 

Ich probierte es also aus und gab alles auf und kannte aber Matthäus 6, 19-34 nicht. Im laufe der Jahre hörte ich immer wieder den Ruf über mir "sorge dich nicht" und hin und wieder "die 10 Gebote". Da stand gerade 10 Gebete, ....

 

Ich verstand das nicht und das geschah selten. 

 

Ich dachte bei dem Ruf "sorge dich nicht" - "tue ich ja auch nicht". Und bei dem Ruf "die 10 Gebote", die ich nicht wirklich kannte, "wenn ich das aber nicht tun soll, was soll ich dann tun." 

 

So führte mich das Denken und die Handlung von "sorge Dich nicht", ohne Christus - in die persönliche Drangsal. Das fand ich auch lustig, denn ich empfand diese Welt als einen schlechten Scherz. 

 

Am Morgen hatte ich den schönsten Ausblick auf den Rhein, ich hörte die Vögel ihr Lied singen, die Morgen waren fantastisch, so um 04.30 Uhr oder auch um 05.30 Uhr. 

 

Dachte: "die Vögel zwitschern ihr Lied, obwohl sie jeden Tag wohl auch in Gefahr sind und obwohl sie jeden Tag schauen müssen, und doch zwitschern sie jeden Tag und auch für den Menschen. 

 

Natürlich hat Gott das zur Freude des Menschen gemacht. Und da kam ich an einem Schild vorbei, Immobilienmakler: 1,2 Millionen Euro für eine Penthouse Wohnung und auf dem Schild stand: "Mit Rheinblick" - ich dachte: "ziemlich teurer Rheinblick". 

 

Was will ich sagen: Das "sorge dich nicht", ohne Christus wird zu einer, denn dann geht alles weg. Weil der Mensch weiter keine Sündenvergebung hat. Das wurde wirklich krass mit der Zeit und ich wunderte mich, woran das lag. 

 

Krass im Sinne von echt krass. Kein Ausdruck. Nun aber, nach der Bekehrung und drei Jahre und neun Monate später fasse ich zusammen: 

 

Der Herr gibt und ist gnädig. Es ist im Glauben und nach der Bekehrung eines Menschen beinahe unmöglich, dass man so zurück fällt, wie zuvor. Dann muss einer wirklich vom Glauben abfallen, sich bewusst von Jesus abwenden und absichtlich in Sünde leben. 

 

Solange das aber nicht geschieht und die Gnade nicht zum Werk des Bösen oder als Deckmantel des Bösen benutzt / ausgenutzt wird, dann ist immer Segen. Der Glaube als Deckmantel zum Bösen, da kann ich nur sagen: "Lieber demjenigen einen Mühlstein um den Hals und im Meer versenkt, als dass er vom Glauben abfällt." Jesus sagt das in einem anderen Kontext im Neuen Testament: 

 

Lukas 11
25Und wenn er kommt, so findet er's gekehrt und geschmückt. 26Dann geht er hin und nimmt sieben Geister zu sich, die ärger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie da, und es wird hernach mit demselben Menschen ärger denn zuvor.

 

Vorher aber, bevor ein Kind Gottes vom Glauben abfallen kann, wird es erzogen, diese Erziehung wird so "krass" sein, dass er glaubt, er weiß nicht, wie ihm geschieht. 

 

Die Welt und die Bösewichte haben keine Ahnung von dem, was ihnen bevor steht. Sie werden glauben, niemals auch nur geboren worden zu sein. Nur weil sie heute oder morgen vielleicht nicht gebührende Strafe für Tun erfahren, so bedeutet das nicht, dass es nicht geschehen wird. 

 

Wenn ein Mensch vor Gott stehen wird und durch ihn das Gericht, da wird er hoffen, niemals etwas Falsches jemals gemacht zu haben. Das ist wie eine Maus, die sich verkriechen will und niemand kann ihr helfen. 

 

So wird das sein für Andersgläubige und die, welche meinen, sich die Welt aneignen zu können und Böses weiter tun, deren Los wird so schlimm sein, dass sie hoffen und bitten und betteln und flehen, dass sie nicht verdammt werden. 

 

Sie werden hoffen niemals in ihrem Leben je töricht gewesen zu sein. Ich weiß wie es ist, wenn Gott ein wenig verstimmt ist, dann kann sich jeder in seinem Haus, unter dem Bett verkriechen, und wenn er nicht weiß umzukehren, dann hat er ein echtes Problem. 

 

Dagegen erscheinen dann die alltäglichen Dinge und was so geschieht, als Geringstes. 

 

 

Das Thema war aber: Sorge dich nicht und dann mit oder ohne Jesus.

 

Ich wollte das nur einmal erwähnen und wir dann zurück gehen auf die Texte: 

 

"Jesus will, dass wir das Leben in Fülle haben".