Der Fehler, den viele Menschen machen

wie ich auch, ich vertraute auf andere: 

 

Früher, da suchte ich nach Antworten, ich suchte nach der Wahrheit. Ich las viele Bücher. Diese Bücher zitierten auch die Bibel und verwiesen auf Jesus, den Christus. Was das im Grunde bedeutet, wird aber nicht erklärt. Er wird dann als ein Religionsbegründer hingestellt und man führt auch von ihm weg, von dem, wer er ist. 

 

Ich verließ mich auf die Autoren und da diese Autoren als zuverlässig galten, bekannt waren und sind und viele Bücher von ihnen gedruckt wurden und werden und auch weil ja Verlage diese Bücher drucken und verbreiten, so erweckte es den Eindruck von "vertrauensvoll", man müsste es nicht weiter prüfen. 

 

Ich schrieb selbst kleine Bücher und sandte diese an Verlage. Diese wurden in aller Regel abgelehnt, es waren spirituelle Verlage. Da dachte ich "gut, wenn diese Tür zu ist, dann hat das seinen Grund". Ich sehe die Wahrheit, die dahinter steht. 

 

Ich schrieb dann Büchlein und versandte diese an Interessenten über Blogs und das machte viel Spass. Leider aber konnte ich dem Menschen keine Lösung auf die Fragen des Lebens anbieten und das machte mich stutzig. Ich konnte lediglich umschreiben und sagen: "Das Leben ist ein Sein und ein Werden". Wir müssen Urvertrauen haben, Vergebung, Nächstenliebe, das wissen wir auch, wenn wir nicht bekehrt sind, wir können es heraus finden. 

 

Aber die Wahrheit war es nicht und das wusste ich auch, sondern nur ein Weg den ich ging und versuchte, irgendwie die Antwort auf die Frage des Lebens zu finden und wo wir alle hingehen würden / werden. 

 

Ich wollte nicht, dass mein Name bekannt wird, ich lege darauf keinen Wert. Ich unterließ das dann und die Büchlein waren geschrieben und ich aber vernichtete sie irgendwann, weil ich sagte: "Gut, nur wenn ich das Wertvollste, was ich habe wegtue, dann bekomme ich etwas Neues, etwas, was ich jetzt noch nicht sehen kann". 

 

Diese Büchlein waren alles, was ich über Jahre hinweg heraus gefunden hatte und es war dann alles sehr kurz gefasst auf ungefähr 30 Seiten. Man muss Bücher, je näher sie der Wahrheit kommen herunter kürzen. Je weniger Worte gewählt werden, desto näher kommt man zur Wahrheit. 

 

Die Wahrheit jedoch fand ich immer noch nicht. Ich konnte somit nicht weiter helfen und wäre nur einer von anderen Autoren geworden und das hätte schon seinen Weg gehen können, aber es war nicht die Antwort auf die Frage, die ich suchte. 

 

Nun gehen Menschen in Kirchen und hoffen, dass das die Wahrheit ist. Römische Kirche, Evangelische Kirche, andere Kirchen. Als ich nach Jahren in einer Kirche dann war / Gemeinde und mich bekehrt hatte, da dachte ich: "Das kann doch wohl jetzt nicht wahr sein, dass ich jahrelang suche "wie ein Verrückter" und am Ende lande ich in einer Religion / Kirche und dem Religionshamsterrad. 

 

Das konnte und würde die Antwort nicht sein. Sicher ist es für viele Menschen unterstüzend, wenn sie regelmäßig eine Kirche aufsuchen, aber ob das wirklich so gewollt ist, das ist die Frage, denn nach Jahren führt der Gang in die Kirche zu Routine und zu Engstirnigkeit und zu Tradition. 

 

Die Freiheit aus dem Glauben wird vielleicht nie kennen gelernt. Ich habe kein Urteil zu Kirche / Gemeinde, weil es da viel zu viele Unterschiede und Argumente und Einwände und persönliche und regionale Situation gibt, aber ich kann sagen, dass ich den Glauben als die größte Freiheit in meinem gesamten Da-Sein wahrnehme. 

 

Warum, weil es im Glauben keine solche Not mehr gibt. 

 

Ich hätte nie gedacht, das das so sein könnte und würde. Heute dann nehme ich ein paar Traktate, packe sie in einen Umschlag, lege einen Kurzbrief bei und schicke diesen an irgend eine Kita oder Schule o.ä., so, wie ich darum bitte, dass das Wort der Wahrheit dort seinen Grund / Boden findet, wo gerade danach gesucht wird. 

 

Man streut das Wort der Wahrheit aus und so werden Menschen mit der Wahrheit, dem Wort Gottes versorgt. Es ist so einfach, dass man es kaum begreifen will. 

 

Der Mensch nun, er sollte nicht den Fehler machen, stets in allem auf andere zu vertrauen, sondern, er muss selbst auch alles prüfen an Hand der Bibel.

 

Sonst bleibt er unwissend und das ist kein fester Grund, sondern er schwimmt als ein Floß mit dem Segel und das kommt aus dem Wind, der von der Welt angetrieben wird, den Trends / Moden und Tendenzen. 

 

Die Predigten, die ich in Gemeinden hörte, die waren teils fast so, wie ich das aus der Spiritualität kenne, recht bildlich vorgetragen, sehr weltlich und ich wurde misstrauisch und von dem Wort Gottes hörte man so gut wie nichts. 

 

Was nun offenbart die Bibel zu dem Thema

"Prüfet alles selbst" und "der Fehler, den viele machen"

 

Jakobus 3

Warnung vor dem Missbrauch der Zunge

Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wisset, daß wir ein strengeres Urteil empfangen! Denn wir fehlen alle viel; wenn jemand in der Rede nicht fehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten. Siehe, den Pferden legen wir die Zäume ins Maul, damit sie uns gehorchen, und so lenken wir ihren ganzen Leib. Siehe, auch die Schiffe, so groß sie sind und so rauhe Winde sie auch treiben mögen, werden von einem ganz kleinen Steuerruder gelenkt, wohin die feste Hand des Steuermannes es haben will. So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer, welch großen Wald zündet es an! Auch die Zunge ist ein Feuer. Als die Welt der Ungerechtigkeit nimmt die Zunge ihren Platz ein unter unsren Gliedern; sie befleckt den ganzen Leib und steckt den Familienkreis in Brand und wird selbst von der Hölle in Brand gesteckt. (Sprüche 16.27) (Matthäus 12.36-37) (Matthäus 15.11) (Matthäus 15.18) Denn jede Natur (der wilden Tiere und Vögel, der Reptilien und Meertiere) wird gezähmt und ist gezähmt worden von der menschlichen Natur; 8 die Zunge aber kann kein Mensch zähmen, das unruhige Übel voll tödlichen Giftes! Mit ihr loben wir den Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind; (1. Mose 1.27) 10 aus ein und demselben Munde geht Loben und Fluchen hervor. Es soll, meine Brüder, nicht also sein! (Epheser 4.29) 11 Sprudelt auch eine Quelle aus demselben Loch zugleich Süßes und Bitteres hervor? 12 Kann auch, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven tragen, oder der Weinstock Feigen? So kann auch eine salzige Quelle kein süßes Wasser geben.

 

Die Weisheit von oben und die irdische Weisheit

13 Wer ist weise und verständig unter euch? Der zeige durch einen guten Wandel seine Werke in Sanftmut der Weisheit! 14 Habt ihr aber bitteren Neid und Streitsucht in eurem Herzen, so rühmet euch nicht und lüget nicht wider die Wahrheit! 15 Das ist nicht die Weisheit, die von oben stammt, sondern eine irdische, seelische, dämonische. (Jakobus 1.5) 16 Denn wo Neid und Streitsucht regieren, da ist Unordnung und jedes böse Ding. 17 Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedsam, gelinde, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, nicht schwankend, ungeheuchelt. 18 Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird in Frieden gesät denen, die Frieden machen. (Jesaja 32.17) (Matthäus 5.9) (Philipper 1.11)