Zum Glauben kommen / die Wahrheit zur rechten Zeit

 

Gott kennt den Gedanken des Menschen zu jeder Zeit. Er antwortet auf ihre Fragen. Wie kann das beantwortet werden durch den Alltag, wie können wir das heraus finden, dass das so ist. 

 

Wir haben einen Stapel Traktate und nehmen ein paar Tüten für Bonbons zum Beispiel und wir stellen Traktate zusammen und legen diese hinein. 

 

Ich nehme ein Johannes Evangelium (Gottes Liebe für den Menschen / Christus als das Wort Gottes) und hinzu die Traktate, je nach Wahl. Man stellt diese bewusst zusammen, wie sie halt passen und findet so auch gleichzeitig heraus, was der Mensch / der Empfänger denkt, welche Sorgen und Nöte er im Alltag hat, wo er verstrickt ist mit der Welt und dadurch "Gott vergißt". 

 

Die Traktate werden bewusst hinter einander sortiert, dass sie einen gewissen Weg aufzeigen und dann in das Mini Evangelium nach Johannes gesteckt. Dann hat der Mensch schon einmal etwas Handfestes, was er nicht wegwerfen wird. Weil es einfach zu wertvoll ist und weil es einfach zu schön gemacht ist. Und hinzu kann man ein paar Tüten Mini Gummibärchen tun o.ä., was so einfällt und so wird das Wort des Herrn auch irgendwann gut angenommen und vor allem bleibt es in Erinnerung. Das vergißt der Mensch einfach nicht, so eine Geste. 

 

Früher, in der Philosophie sagte ich: Das Leben ist eine deiner geringsten Gesten zu einem beliebigen Zeitpunkt in eine Richtung Deiner freien Wahl. Gesten sind sehr wichtig. 

 

Was will man auch machen, von Sündenvergebung weiß man nicht, man dreht sich innerhalb der Philosophie im Kreis. 

 

Und eine solche Geste vergißt der Mensch einfach nicht. Wie viele Menschen haben gar keine Lust mehr in den Briefkasten zu schauen, weil alles nur noch virtuell abläuft und was bleibt übrig, keine Postkarte mehr, sondern Werbung und Rechnungen. 

 

Aber wo sind die guten Nachrichten, in den Massenmedien ja wohl kaum. 

 

Die zusammen gestellten Tüten, die streut man nicht einfach so aus, sondern bittet den Herrn um Annahme und dass diese nicht weggeworfen werden und der Herr wird auch nicht zulassen, dass es so geschieht. 

 

Das ist ein ganz großer Unterschied zu dem, wie ich früher Traktate verteilte, nämlich in beinahe jeden Briefkasten einen oder nach Zufallsprinzip, aber überzeugt war ich davon nicht. Ich fand das nicht ausreichend. 

 

Ich habe Menschen im orientalischen Glauben früher kennen gelernt und diese sagten dann mitunter: "Wenn Gott mir das und das und Geld gibt, dann wende ich mich ihm zu." Solches hörte ich mitunter. 

 

Sie wollten erst das Irdische und dann zu dem "Gott des orientalischen Glauben". 

 

Das Evangelium funktioniert nicht so. Es ist anders herum. Jesus sagt und betont das immer wieder. 

 

Wenn ich die Traktate Zusammenstellungen dann überblicke, so sehe ich: Da sind die einen, die kennen die Bibel, aber ihr Glaube ist eingeschlafen oder er hat nie wirklich Frucht getragen, weil sie nicht richtig gelehrt wurden. 

 

Dann sind da die, welche über die Arbeit im Alltag betrügen, sei es über das Internet oder einfach nur überzogene Preise, weil sie sagen "ich muss doch meine Familie ernähren". 

 

Dann ist da einer darunter, der sucht wirklich und vehement, da wurden dann wirklich Brochuren zusammen gefasst, die ihn in das rechte Licht bringen und er wird das auch studieren. 

 

Bei den meisten ist das eher so ein hin und her, ein bisschen von dem, ein bisschen von dem, ein bisschen Herzerwärmung, mehr aber dann doch nicht wirklich. 

 

Es ist so, wie das Gleichnis vom Sämann es aussagt. Wie kann man es schaffen, dass der Mensch "mehr Feuer im Herzen" für Jesus und die Bibel hat. 

 

Ich denke, das ist auch eine Frage der persönlichen Entwicklung durch das Leben und von wem wir lernen und wie wir denken und wofür wir uns interessieren. 

 

Ein Beispiel, wie ich denke: Damals hat Gott die Israeliten heraus geführt aus Ägypten, was heute dann so betrachtet die Entrückung ist. Wäre ich nun dabei gewesen, unter den Israeliten, wie diese unterdrückt wurden und Gott hätte mich gerufen, ich hätte zuerst gefragt: "Wenn wir, Herr in das gelobte Land gehen, das Du uns verheißt und aber am Ende sterben wir ja doch. Kannst Du mir sagen, was nach dem Tod ist." Und diese Frage wäre die gewesen, die ich gestellt hätte. 

 

Heute ist diese Frage ja durch das Evangelium beantwortet. Es bedeutet, dass der Mensch vor 3.500 Jahren nicht viel anders war, wie heute (er sucht das Irdische), nur, dass durch das Evangelium, welches der Herr persönlich brachte, sich Gesellschaften wandelten zum Besseren, solange die Grosskirchen nicht ihre Finger zusammen mit den Regierungen im Spiel hatten. 

 

In dem Buch "die Frau und das Tier" steht, dass es außerhalb der Kirchen damals sehr viele Christen gab, die sich auch über die Römische Kirche lustig machten und so heuerte die Kirche Mörder an, die Christen zu vernichten. 

 

Wenn ich über den Katholizismus nachdenke, dann muss ich oft lachen. 

 

Dass Europa heute so "ohne Gott" lebt ist eine Folge der falschen Kirche Roms und der falschen Lehren insgesamt und nicht eine Folge dessen, dass der Mensch nicht nach Antworten sucht.