Kurztext: Die Frage → welchen Tag soll ich halten.

 

Also welcher Tag, Samstag, Sonntag. Ich kann und will darüber nicht bestimmen. Es ist mir auch nicht ganz klar aus dem biblischen Kontext und aber ich will Beispiele anschließend geben, warum die Bibel es so und so ermöglicht, die Freiheit des Gewissens im Glauben vor sich selbst in Hinblick auf den Herrn. 

 

Für mich ist es so, dass der Sonntag ein Tag der Sonnenanbetung und heidnisch ist.

Ich will keine Religion in meinem Leben und auch keinen heidnischen Bestimmungen folgen, wie die Katholische Kirche es vorgegeben haben mag. 

 

Ich suche mein Leben lang mehr oder weniger nach Gott, gerade eben durch die Religion fand ich ihn nicht, dann komme ich zum Christus Glauben, bekehre mich und soll dann in Religion leben? Das wäre grotesk für mich. 

 

Es gibt Christen, die gehen in den Gottesdienst am Sonntag und dann am Abend gucken sie Fussball o.ä. Fussball ist auch nicht von Gott. Fussball hat seinen Ursprung in der heidnischen atztekischen Religion. Dem gingen ganz schreckliche Dinge voraus, also der Vorläufer, wie Fussball entstanden ist. 

 

Oder Olympia hat seinen Ursprung in Griechenland. Wurde so dann von der Gesellschaft übernommen. Ist total heidnisch. Olympia und seine ganzen Sportarten "wer ist der Schnellere", "wer ist der Beste" usw. Wozu soll das bitte gut sein. Am Ende hält er ein Götzending in der Hand, einen Pokal. 

 

Betrachten wir es einmal anders: Wie schwer muss es einem Menschen fallen, der nun zum Glauben kommt und er hat sein Leben lang in Religion gelebt und nach den Weisungen der Religion und dann auf einmal die ganze Bandbreite der Freiheit, nicht der Freizügigkeit, sondern der Freiheit im Glauben. 

 

Wenn eine Frau ihr Leben lang ein Kopftuch getragen hat und dann auf einmal muss sie es nicht mehr. Der Mensch ist ein Mensch von Gewohnheiten und Denkprozessen. Dieses braucht, neurologisch betrachtet, Jahre, es zu verändern. 

 

Wie lange und wie viele Jahre braucht es, dass Menschen, die zum Glauben kommen und früher total wild waren oder auf der Straße, wieder in eine gewisse Normalität oder Alltagsroutine zurück zu kommen. 

 

Wie lange braucht es für einen Menschen, diese Vergangenheit zu überwinden, loszulassen. Er hat einen Schock, so betrachtet, der kann sich über Jahre ziehen, dass er erkannt hat "Ohne Jesus der Bibel wäre ich weg gewesen." 

 

Ich war in der Religion (Katholisch wie auch Islam) und ich wäre dadurch verloren gegangen. Ich war in der Spiritualität, ich wäre dadurch verloren gegangen. Durch die Philosophie wäre ich verloren gegangen. Sieh auch mein Zeugnis auf der Seite. 

 

Bei mir dauerte der Schock ungefähr drei Jahre. Warum? Weil ich weiß, was es bedeutet, zum Glauben gefunden zu haben. 

 

Was wäre mit mir geschehen, hätte ich nicht jahrelang mich dem der Welt widersetzt und das allgemeine Gerede abgelehnt und immer wieder gefragt, ich habe mich gestritten mit den Leuten "Welche ist die Wahrheit" - "Wo ist die Wahrheit." Immer wieder wurde gesagt: "Mache Dir keine Gedanken" - und "Es gibt keine Wahrheit." 

 

Schön, wenn dem nämlich so wäre, dann müsste ja niemand mehr irgend etwas tun. ich sagte vehement "Nein, das ist so nicht." Und suchte immer weiter und immer weiter. 

 

Wie viele Bücher könnte ich darüber schreiben und dann will man mir sagen, ich müsste noch zu meiner Errettung beitragen, indem ich diesen und jenen Tag einhalte. Da wird gar nicht beachtet, was man aufgegeben hat, was man gesucht hat, was man gelitten hat, was man verzweifelt war, was man verloren war, wie man allein war und dann wird das alles unter den Scheffel gestellt und endet in einer endlosen Diskussion über Samstag oder Sonntag. 

 

Froh sein sollte der, der keinen größeren Probleme wie solches hat, welchen Tag für ihn der Tag der Übereinkunft ist. 

 

Also, jemand kommt zum Glauben und dann die Veränderung, das Wachstum, die Umgewöhnung.

 

Es braucht Jahre und Jahre. 

 

Wie schwer muss es einem Menschen fallen, der sein Leben lang nach bestimmten Ernährungsgewohnheiten gelebt hat, dann eine gewisse weitere Freiheit zu erfahren. 

 

Er muss das nach und nach mit seinem Gewissen vor dem Herrn vereinbaren und Christen sollten darauf Rücksicht nehmen.