Wusstest Du schon - Geschichte

Das mittelalterliche Köln

 

 

Die Pilgerstadt

Von großer religiöser und zugleich wirtschaftlicher Bedeutung war, dass Köln mit 500.000 Pilgern pro Jahr zusammen mit Rom und dem nordspanischen Santiago de Compostella eine der 3 bedeutendsten Pilgerstädte in jener Zeit war und dabei auch als einer der zentralen Sammelpunkte der Pilgerwege zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostella ("Jakobsweg") fungierte. Das mittelalterliche "Sancta Colonia" (Heiliges Köln, kölsch "Hillijes Köln") war aufgrund seiner unvergleichlichen Sakrallandschaft und seiner vielen Heiltümer und der damit verbundenen religiösen Bedeutung ein großer Anziehungspunkt für die Pilger.

 

koelnwiki.de/wiki/Das_mittelalterliche_Köln


Das römische Köln

koelnwiki.de/wiki/Das_römische_Köln

 

Köln grüßt Jerusalem

doc.kirche-koeln.de/ftf_jerusalem.htm

 

Zitat aus dem Text: 

Die Grüße nach Jerusalem sind nicht zu übersehen.

Die Frage, welches von beiden Jerusalems da jeweils gemeint sei, ist nicht generell zu entscheiden. Aber die Tatsache, dass es in unserer Stadt von Anspielungen und Hinweisen auf Jerusalem nur so wimmelt, verdient Beachtung. Was könnten sie uns heute bedeuten? Natürlich drängt sich immer wieder der Eindruck auf, dass hier das heilige Köln sich nur spiegeln könnte im Glanz der biblischen Assoziation; in vielen Fällen könnte gemeint sein, nun sei Köln, nun sei die Kirche, nun jede einzelne Kirche an die Stelle Jerusalems selber getreten. Das liegt ja nahe angesichts einer umfassenden christlichen Substitutionstheorie, nach der nun das Christentum das neue, das wahre, das eigentliche Volk Gottes sei. Damit hätte das irdische Jerusalem ausgedient und das himmlische sei nun in allen unseren christlichen Kirchen abgebildet. Aber könnten die Stein und Geschichte gewordenen Grüße nicht auch noch anders vernommen werden? Waren nicht die ersten tausend Kölner Jahre u. a. auch geprägt von der Hochachtung und der Ehrerbietung, die Christen den Juden entgegen bringen konnten als dem Volk der Propheten und der Apostel? Könnten nicht alle unsere historischen und steinernen Grüße anknüpfen an diese bessere Tradition und zu einer neuen Nachbarschaft zwischen Juden und Christen in Köln führen? Könnten wir nicht lernen, alle Überbietungs- und Enterbungstraditionen gegenüber den Juden und gegenüber dem irdischen Jerusalem zu revidieren und ein neues Zusammenleben in Grußweite und auf gemeinsame Zukunft hin zu beginnen?



 

Dazu bibelwissenschaft.de

 

Jerusalem, himmlisches (AT)

Zitat

Das Motiv der himmlischen Gottesstadt, insbesondere wie es in der Offenbarung des Johannes beschrieben wird, übte auch auf die christliche bildende Kunst bedeutenden Einfluss aus. Früheste Belege entstammen dem 4. und 5. Jh. (z.B. Sarkophag von Mailand, 380; Apsismosaiken in Rom in S. Pudenziana 402-417 oder S. Maria Maggiore 432-440; Köpf, 2001, 448); zudem finden sich in zahlreichen mittelalterlichen Bibelhandschriften Darstellungen der Stadt, die sich an der Apokalypse des Johannes orientieren (s. hierzu die Arbeiten von Kühnel, Prigent). Das christliche Kirchengebäude galt in der alten Kirche als irdisches Abbild des himmlischen Jerusalem (Köpf, 2001, 448). Darüber hinaus wurde immer wieder die These vertreten, dass die Beschreibung des vom Himmel herabschwebenden Jerusalem mit seinen Lichtern, Farben und konkreten Maßangaben beim Bau der gotischen Kathedrale eine bedeutende Rolle spielt


 

Bleibt anzufügen, dass heute der Christ / die Christin der Tempel als ein

Glied des Leibes Christi ist. 

 

Tempel - Bibellexikon (bibelkommentare.de)

In Johannes 2,19 bezeichnet Christus seinen Leib als einen Tempel, und die Gläubigen sind jetzt Gottes Tempel, in welchen der Geist Gottes wohnt (1. Kor 3,16 ).

 

Die Versammlung Gottes - André Gibert

www.bibelkommentare.de